Video: 7.000 FCK-Fans sorgen für tolle Stimmung in Wiesbaden

Auch wenn zwischen Kaiserslautern und Wiesbaden immerhin 91 Kilometer liegen: Bei der Partie am Freitagabend in der Brita-Arena hatte der FCK ein Heimspiel. Von den 9.671 Zuschauern im Stadion hielten es rund 7.000 Fans mit dem FCK.

Fans feiern Team auch nach Abpfiff

Schon weit vor Anpfiff sorgten die Anhänger der Roten Teufel für eine tolle Stimmung in der sonst eher spärlich besetzten Brita-Arena.

Spätestens mit Anpfiff wurde die Übermacht der Lautrer im Stadion dann deutlich: Drei von vier Tribünen waren fast ausschließlich mit FCK-Fans besetzt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten einige Anhänger eine Pyroshow, was dem Klub nun eine Geldstrafe seitens des DFB einbringen wird. Gleiches gilt für das Werfen von Bierbechern auf das Spielfeld. Auch eine kleine Glasflasche landete auf dem Platz.

Dass es trotz der riesigen Fan-Unterstützung nicht mal zu einem Punkt gereicht hat, war aus Sicht der Pfälzer ärgerlich, zumal Lautern den direkten Aufstieg nun nicht mehr in eigener Hand hat. Dennoch feierten die mitgereisten Anhänger ihr Team nach Abpfiff und stimmten es auf die letzten beide Spiele ein.

Mit 7.000 Auswärtsfahrern haben die Roten Teufel einen neuen Rekord in dieser Drittliga-Saison aufgestellt – und ihre Führung in der Auswärtsfahrertabelle weiter ausgebaut. Im Schnitt wurde der FCK in dieser Spielzeit von rund 2.000 Anhängern zu den Partien in der Fremde begleitet. Beim letzten Auswärtsspiel in Köln am 8. Mai werden es erneut deutlich mehr sein.

Zuschauerrekord für den SVWW

Für den SVWW bedeuteten 9.671 Zuschauer derweil einen neuen Allzeit-Zuschauerrekord bei einem Drittliga-Heimspiel. Der bisherige Rekord datierte vom 23. Mai 2015, als gegen den MSV Duisburg rund 9.000 Fans im Stadion waren – darunter tausende MSV-Anhänger.

"Ich bin froh, dass die Mannschaft der Atmosphäre standgehalten hat. Wir hatten endlich mal ein volles Stadion, das nehmen wir auch gern mal mit", meinte Wehen-Trainer Markus Kauczinski nach dem Spiel. Siegtorschütze Ahmet Gürleyen ergänzte: "Wir wussten, dass es ein Auswärtsspiel für uns wird. Aber wir wussten, dass wir auch kämpfen können, da bringen auch die Fans nichts."

   
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