VfL vor Spiel in Köln kämpferisch: "Man sollte uns nicht abschreiben"

Von allen vier Verfolgern im Aufstiegskampf hat der VfL Osnabrück angesichts eines Rückstands von zwei Punkten auf Platz 4 die schlechteste Ausgangslage vor den letzten beiden Spieltagen und den Aufstieg nicht mehr in eigener Hand. Dennoch zeigen sich die Lila-Weißen vor der Partie in Köln kämpferisch – zumal tausende Fans mitreisen.

"Wollen dranbleiben"

Sorgt ausgerechnet der verpasste Sieg im Derby gegen den SV Meppen dafür, dass der VfL den Aufstieg im Schlussspurt verpasst? Denn klar ist: Die Lila-Weißen sind nun auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, zwei eigene Siege allein reichen nicht aus. "Die Enttäuschung über das Spiel am Sonntag hat zwei Tage angedauert", berichtete Trainer Tobias Schweinsteiger am Freitag, sagte aber auch: "Spätestens am Mittwoch lag der Fokus aber wieder auf dem Spiel gegen Viktoria Köln."

Mit einem klaren Ziel: "Wir wollen dranbleiben und gegen Köln punkten." Schweinsteiger erinnerte daran, dass der VfL seit der Winterpause im Schnitt 2,3 Punkte pro Spiel geholt hat. "Daher sollte man eins auf jeden Fall nicht machen: Uns abschreiben."

Über 3.000 Fans reisen mit

Die Konkurrenz wird das sicherlich nicht tun, zumal die Lila-Weißen noch ein Faustpfand in der Hinterhand haben: die Fans. Über 3.000 Anhänger werden sich am Samstag auf den Weg nach Köln machen, um ihr Team vor Ort zu unterstützen. Bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Wiesbaden in Elversberg könnte der VfL zumindest bis Sonntag auf Platz 3 vorrücken – und damit Druck auf Saarbrücken (Sonntag in Duisburg) und Dresden (Montag in Meppen) aufbauen.

Im Falle einer Niederlage könnte der Traum vom Aufstieg allerdings bereits geplatzt sein, sollten die übrigen drei Verfolger allesamt gewinnen. Doch das will der VfL natürlich verhindern – und kann dabei auch wieder auf Robert Tesche setzten, der nach Gelb-Sperre zurückkommt.

   
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