Aus "Osnatel-Arena" wird wieder "Bremer Brücke"

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Das Stadion des VfL Osnabrück heißt künftig nicht mehr "Osnatel-Arena", sondern wieder "Bremer Brücke". Das gaben die Lila-Weißen am Montagabend auf einer Mitgliederversammlung bekannt. 

Vertrag mit Osnatel ausgelaufen

Der Grund für die Rückkehr zum alten Namen: Der Vertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen Osnatel, die die Namensrechte 2004 erworben hatten, ist am 31. Dezember ausgelaufen. Da kein neuer Namenssponsor gefunden wurde, trägt der VfL seine Heimspiele künftig wieder in der "Bremer Brücke" aus. Der Name spielt auf eine Eisenbahnbrücke in unmittelbarer Stadionnähe an – sie überquert die Bremer Straße mit der Bahnverbindung nach Bremen. "Wir haben ein Stadion, das in Deutschland einzigartig ist. Wir alle kennen die atemberaubende Flutlichtstimmung an der Bremer Brücke. Sie gehört zu unserer DNA", so Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

"Keine Notlösung, sondern Teil eines Konzeptes"

An der Fassade des Stadions sollen zukünftig VfL-Helden zu sehen sein – die Auswahl erfolgt ab dem 18. Januar über ein Online-Voting und wird über Sponsoren finanziert. Zusätzlich sollen alle vier Tribünen einen Namenssponsor erhalten. "Mit Tribünen- und Heldensponsoren wollen wir zurück zu alter Stärke. Das Namensrecht mit einem Sponsor ist in Osnabrück so nicht vermittelbar. Das ist aber keine Notlösung, sondern Teil eines Konzeptes", betont Wehlend. Das erste Pflichtspiel in der "neuen" Bremer Brücke ist am 28. Januar ausgerechnet das Derby gegen Preußen Münster.

   

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