VfL Osnabrück hofft auf Wiedergutmachung

Zum Nachholspiel des 22. Spieltags empfängt am heutigen Abend um 19 Uhr der VfL Osnabrück vor heimischer Kulisse den SV Wehen Wiesbaden. Für die Niedersachsen geht es dabei vor allem um die Wiedergutmachung: und das gleich im zweifachen Sinne. Zum einen will das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz die 2:1-Hinrundenpleite gegen die Hessen wett machen – zum anderen peilt der VfL nach der bitteren 3:2-Niederlage im eigenen Stadion gegen Rot-Weiß Erfurt vor einer Woche wieder einen Sieg an.

Kevin Kampl wieder in der Startaufstellung ?

Noch immer hat der Zweitligaabsteiger den direkten Wiederaufstieg vor Auge – von diesem Ziel will man weiterhin nicht abweichen. "Warum auch, es sind noch 16 Spiele, es kann viel passieren? Es würde auch Rückschläge geben, das war mir klar. Vielleicht ist es ja ganz gut so, dass wir einen davon gleich zu Anfang erlebten", so Wollitz gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Nicht dabei sein werden heute Abend allerdings Niels Hansen, Gerrit Wegkamp und Michael Gardawski. Dafür könnte Kevin Kampl nach überstandener Verletzungspause wieder in die erste Elf rücken. Der Leistungsträger war Weihnachten an einem Abszess operiert worden und verpasste weite Teile der Vorbereitung.

"Keine Kaffeefahrt nach Osnabrück"

Mit seiner Dribbelkunst und Dynamik könnte Kampl das Aufbauspiel beleben. Diese wird gegen spielstarke Wiesbadener auch nötig sein. Die Hessen, die genau wie der VfL Osnabrück am Wochenende aufgrund der witterungsbedingten Spielabsage eine Pause eingelegt haben, befinden sich nach dem wichtigen 0:1-Sieg beim SV Darmstadt 98 vor zwei Wochen im Aufwind. Diesen wollen sie heute Abend beim VfL fortsetzten, um sich weiter von der Abstiegszone entfernen zu können. Mit 29 Punkten ist der VfL nun direkter Tabellennachbar des SVWW. "Wir haben zwar wieder viele Ausfälle, dennoch hat meine Mannschaft mehr Stabilität als in der Vorrunde. Wir machen keine Kaffeefahrt nach Osnabrück, sondern wollen etwas mitnehmen", so Wehen-Trainer Gino Lettieri.

FOTO: Flohre Fotografie

   
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