VfL Osnabrück: Dauerkarten-Verkauf brummt

Die Fans des VfL Osnabrück hatten in den letzten Jahren nicht immer oft Grund zu Freude: der diesjährige Abstieg aus der 2. Bundesliga ist bereits der vierte in den letzten 10 Jahren. Gehörten die Niedersachsen in den 70er und 80er-Jahren noch zum absoluten Stammpublikum der 2. Bundesliga, sind sie in den letzten Jahren zu einer Fahrstuhlmannschaft geworden. Den treuen Anhänger macht dies aber nichts aus. Sie stehen auch dem erneuten Abstieg in die 3. Liga weiterhin zu ihrem Verein.

Zuschauerschnitt von über 10.000 Fans

So konnten bisher über 3.000 Dauerkarten verkauft werden. Und es sieht ganz so aus, als ob noch etliche Saisonkarten in den kommenden Tagen dazu kommen werden. Die bisher meisten Dauerkarten der Vereinsgeschichte wurde übrigens in der abgelaufenen Zweitligasaison abgesetzt: knapp 8.500 waren es. Genau wie die Entwicklung der verkauften Dauerkarten, lässt sich auch die Zuschauerentwicklung des VfL als positiv bewerten. Während in den 80er-Jahren, wo man bekanntlich in der 2. Bundesliga spielte, im Schnitt nur etwa 4.000 bis 6.000 Fans pro Spiel kamen, sind es seit 2007 stets über 10.000.

So erreichte der VfL Osnabrück in den beiden Zweitligajahren zwischen 2007 und 2009 jeweils einen Saisonschnitt von rund 14.000 Fans. In der Drittligasaison 2009/2010 waren es starke 10.400. Auch in dieser Saison können die Verantwortlichen wohl wieder mit einer ähnlichen Zahl rechnen, an die selbst einige Zweitligisten nicht herankommen. Denn die Fans stehen zu ihrem Verein – ganz egal in welcher Liga er spielt.

FOTO: FLOHRE / info@flohre.de

   
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