VfL mit Remis nicht ganz zufrieden: "Es war deutlich mehr drin"

Zweimal geriet der VfL Osnabrück in Rostock in Rückstand, zweimal glichen die Lila-Weißen aus. Dennoch waren Spieler und Trainer mit dem 2:2 nicht ganz zufrieden.

Schultz "ein bisschen zwiegespalten"

Als vieles schon auf eine Auswärtsniederlage an der Ostseeküste hindeutete, drückte Bernd Riesselmann den Ball nach 87 Minuten im Anschluss an einen Einwurf noch über die Linie und bescherte den Lila-Weißen mit seinem ersten Profitor noch einen Punkt. Dieser war über 90 Minuten gesehen auch gerecht, allerdings hatten sich die Osnabrücker schon etwas mehr ausgerechnet. Entsprechend zeigte sich Trainer Timo Schultz im "MagentaSport"-Interview "ein bisschen zwiegespalten. Es war deutlich mehr drin, aber aufgrund des Spielverlaufs müssen wir den Punkt mitnehmen. Wir waren ganz gut drin und hatten die eine oder andere gute Chance".

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Hansa gleich zweimal am Aluminium scheiterte. "Dementsprechend bin ich mit dem 2:2 irgendwie ein Stück weit zufrieden", so Schultz. Worüber er sich dagegen ärgerte, war das erste Gegentor. "Wir stehen in der letzten Kette zu hoch und sind nicht aufmerksam genug." Genau vor so einer Situation hatte er seine Mannschaft im Vorfeld gewarnt – letztlich vergeblich. "Sie spielen es dann so gut aus, dass wir es nicht verteidigen können."

"Darauf können wir aufbauen"

Auch Robin Meißner, der nach 38 Minuten zum 1:1 getroffen hatte, hielt fest, dass "hintenraus ein bisschen mehr drin" gewesen sei. "Aber das zeigt die Mentalität der Mannschaft, dass wir hier stehen und mit dem Punkt nicht ganz so zufrieden sind". Womit die Lila-Weißen dem Stürmer zufolge hingegen "sehr zufrieden sind", ist die Ausbeute in der bisherigen Rückrunde mit elf Punkten aus fünf Spielen. "Darauf können wir aufbauen."

Zwar ist der VfL durch den Sieg des SC Verl auf Platz 4 abgerutscht, ist aber punktgleich mit dem MSV Duisburg (3.) und liegt nur einen Zähler hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Am Ende der Saison soll es bekanntlich hochgehen, das hatte Schultz vor einer Woche auch offiziell klar gemacht. "Er sagt das ja nicht nur, weil er Lust darauf hat, sondern da steckt etwas hinter. Wir können uns damit identifizieren", betonte Meißner. Am kommenden Samstag, wenn Rot-Weiss Essen an der Bremer Brücke gastiert, wartet nun direkt das nächste Topspiel auf die Lila-Weißen.

   

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