VfL-Geschäftsführer entschuldigt sich für Pyroshow

Die Pyroshow in der Ostkurve des VfL Osnabrück vor dem Derby gegen den SV Meppen schlägt hohe Wellen. Während der DFB bereits ermittelt, hat der VfL mit der Aufarbeitung begonnen – und sich entschuldigt.

"Unverantwortlich"

Seit Mittwochabend seien zahlreiche Foto- und Videoaufzeichnungen sowie Mails und Anrufe ausgewertet worden, gab der VfL am Donnerstag bekannt. Geschäftsführer Jürgen Wehlend entschuldigte sich zudem "bei allen unmittelbar betroffenen Zuschauern der Ostkurve insbesondere, aber auch der Bremer Bücke insgesamt." Zwar sei nach bisherigen Erkenntnissen niemand zu Schaden gekommen, dennoch sei das Abbrennen von Pyrotechnik unverantwortlich gewesen: "Nicht nur, dass ein ansonsten friedliches und sportlich überaus attraktives Derby riskiert wurde. Unbeteiligte Fußballfans wurden in Mitleidenschaft gezogen, bei denen gesundheitliche Schäden durch den Einsatz zudem verbotener Flamm- und Rauchkörper billigend in Kauf genommen wurde", betont Wehlend und kündigt "Nulltoleranz für dieses unverantwortliche Verhalten" an. "Wir werden konsequent agieren."

Nächste Geldstrafe droht

In Kürze erwartet den VfL zunächst eine Geldstrafe – es ist nicht die erste in dieser Saison. Weil einige Fans schon in der Hinrunde bei den Spielen gegen Meppen und Münster gezündet hatten, mussten die Lila-Weißen in der laufenden Saison bereits 24.000 Euro an den DFB überweisen. Damit liegt der VfL im Liga-Vergleich momentan auf Rang vier.

   
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