VfB vor Kellerkrimi: "Brauchen Mut und den Glauben an uns selbst"

Nach zuletzt zwei enttäuschenden Spielen mit insgesamt zehn Gegentoren ist der VfB Lübeck nun im Kellerduell beim Halleschen FC gefordert (Sonntag, 13:30 Uhr) – und benötigt dringend drei Punkte, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Zunächst zwei freie Tage

Die Ausgangslage vor der Partie ist klar: Gewinnt der VfB, zieht er mit dem HFC nach Punkten gleich. Bei einer Niederlage jedoch würde Halle auf sechs Punkte enteilen, was somit auch den Rückstand zum rettenden Ufer verdoppeln würden. Allein das zeigt die Wichtigkeit der Partie, dennoch gab Trainer Florian Schnorrenberg der Mannschaft nach dem 0:3 gegen Preußen Münster am vergangenen Samstag zunächst zwei Tage frei.

"Sie sollten Zeit mit ihrer Familie verbringen und mal nicht an Fußball denken", erklärt der VfB-Coach in den "Lübecker Nachrichten". Denn: "Wenn du als Spieler zwei solche Ladungen bekommst, trübt das die Stimmung." Die Maßnahme erzielte offenbar Wirkung: "Die zwei freien Tage haben gut getan, ich konnte mal abschalten. Danach habe ich mich auch wieder gefreut, die Jungs zu sehen", so Niklas Kastenhofer.

Mehrere Einzelgespräche geführt

Ab Dienstag sei dann "intensiv trainiert" worden, wie Schnorrenberg vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub berichtet. Zudem wurden mehrere Einzelgespräche geführt. "Wir wollten die Empfindung der Erfahrenen zu bestimmten Situationen herausfinden." Um darüber hinaus das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärkten, zeigte Schnorrenberg der Mannschaft gute Momente aus vergangenen Spielen per Video. "Wir brauchen wieder Mut und den Glauben an uns selbst. Wir müssen im Spiel aktiver sein und Zweikämpfe führen, um wieder mehr Sicherheit zu bekommen." Ob das gelingt, wird sich am Sonntag zeigen.

   
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