VfB Stuttgart II: Freiwilliger Rückzug aus der 3. Liga kein Thema

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Mit Dynamo Dresden, dem Halleschen FC, dem Chemnitzer FC, der SpVgg Unterhaching und der SG Sonnenhof Großaspach gaben in den letzten Wochen gleich fünf Drittligisten bekannt, ihre U23 mit Saisonende vom Spielbetrieb abmelden zu wollen. Auch über die Zukunft des U23 des VfB Stuttgart wurde zuletzt diskutiert, da die Bundesliga-Mannschaft derzeit um den Verbleib in der ersten Liga bangen muss. Doch Sportdirektor Rainer Adrion macht im "Kicker" deutlich: "Wir werden nicht freiwillig verzichten, wenn wir uns sportlich qualifiziert haben." Soll heißen: Selbst wenn die Profimannschaft aus der Bundesliga in die zweite Liga absteigt, würde der VfB seine U23 bei Erreichen des Klassenerhalts in der 3. Liga nicht freiwillig zurückziehen. Wie häufig fälschlicherweise angenommen wird, muss zwischen den beiden Mannschaften (Profis & U23) keine Liga "freibleiben". Einzige Ausnahme: Die U23-Teams von Drittligisten dürfen nicht in der Regionalliga spielen. Sollte also der TSV 1860 München in die Dritte Liga absteigen, müssten sie mit ihrer U23, die derzeit in der Regionalliga spielt, in der kommenden Saison in der fünften Liga an den Start gehen. Ein solches Szenario droht dem VfB jedoch nicht.

   

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