"Für beide Seiten die beste Lösung:" Proschwitz verlässt den BTSV

Stürmer Nick Proschwitz und Eintracht Braunschweig gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der BTSV am Samstag mitteilte, wurde der noch bis zum Saisonende laufende Vertrag des 34-Jährigen "in beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst. Wohin es Proschwitz zieht, ist noch nicht bekannt. 

"Anders orientieren"

"In den vergangenen Tagen und Wochen sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass eine Veränderung für beide Seiten die beste Lösung ist", erklärt Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann in einer Mitteilung des Vereins. "Wir danken Nick für seinen Einsatz in den vergangenen beiden Jahren und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute."

Proschwitz sagt zum Abschied: "Ich habe mir in den vergangenen Wochen viele Gedanken um meine Zukunft gemacht." Nach den Gesprächen mit Trainer Michael Schiele und Vollmann, "in denen wir uns auch über meine zukünftige Rolle im Team ausgetauscht haben", sei er zu der Entscheidung gelangt, "mich anders zu orientieren", so der 34-Jährige. "Es waren zwei ereignisreiche Jahre in Braunschweig. Ich wünsche der Mannschaft sowie der Eintracht alles Gute."

Seit 2019 beim BTSV

Proschwitz war im Sommer 2019 als Top-Torjäger des SV Meppen an die Hamburger Straße gewechselt und hatte fünf Tore und drei Vorlagen in 29 Drittliga-Spielen zum Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga beigesteuert. In der vergangenen Zweitliga-Serie stand er 31 Mal auf dem Platz und war zusammen mit Martin Kobylanski der Top-Torjäger (sieben Treffer) – hinzukamen drei Vorlagen.

Nach dem direkten Abstieg blieb der Zweitliga-Torschützenkönig von 2012 (mit dem SC Paderborn) zunächst in Braunschweig und stand an den ersten beiden Spieltagen in der Startelf – ein Tor gelang ihm dabei nicht. Nun sucht der Stürmer, der auf 83 Zweit- und 58 Drittliga-Spiele zurückblickt und 64 Mal für den BTSV zum Einsatz kam, nach einer neuen Herausforderung. Wo diese liegt, ist noch nicht bekannt.

   
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