Verteilung der TV-Gelder ab der Saison 2023/24 festgelegt

Wenn zur Saison 2023/24 der neue TV-Vertrag in Kraft tritt, geht dies mit einer deutlichen Steigerung der Erlöse einher: Statt bisher 16 Millionen Euro pro Saison schütten die TV-Sender künftig 26 Millionen Euro aus. Am Freitag hat der DFB nun die genaue Verteilung der TV-Gelder festgelegt.

Rund 1,3 Millionen Euro pro Klub

Wie erwartet bleibt es bei der Gleichverteilung an alle Klubs, wobei die zweiten Mannschaften auch in Zukunft nicht an den TV-Geldern partizipieren werden. Ebenfalls unverändert bleibt, dass 90 Prozent der Einnahmen direkt an die Vereine fließen. Künftig sind das 23,58 Millionen Euro jährlich. Heißt: Wenn wie in der aktuellen Saison mit Borussia Dortmund II und dem SC Freiburg II zwei U23-Teams in der 3. Liga vertreten sind, erhalten die übrigen 18 Klubs jeweils 1,31 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von fast 50 Prozent im Vergleich zum aktuellen Medienrechte-Zyklus, in dem jeder Verein (U23-Teams ausgenommen) rund 890.000 Euro kassiert. Der neue TV-Vertrag läuft nun bis zum Ende der Saison 2026/27.

"Es freut uns, dass die Fachgruppe 3. Liga am Vorschlag einer Gleichverteilung der Medienerlöse unter den Klubs festgehalten hat", sagt DFB-Vizepräsident Peter Frymuth. "Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zu einer weiterhin ausgeglichenen 3. Liga. Das ist ein wesentliches Merkmal dieser Liga und macht sie so attraktiv. Wir sind der Empfehlung in Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat daher gerne gefolgt."

Künftig offizielle Spieldaten

Die übrigen zehn Prozent der Erlöse – rund 2,6 Millionen Euro – verbleiben bei der DFB GmbH & Co. KG. Ein Teil des Geldes wird der Verband dazu verwenden, um erstmals offizielle Spieldaten zur 3. Liga zu erheben. Diese sollen den Klubs dann kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der Startschuss für die Saison 2023/24 – inklusive neuer Anstoßzeiten – fällt am 4. August, wie der DFB ebenfalls am Freitag bekanntgab. 

   
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