Verhandlung: Fenin lehnt CFC-Vergleich von 15.000 Euro ab

Nachdem der Vertrag von Martin Fenin beim Chemnitzer FC vor einigen Wochen fristlos gekündigt worden ist, fand am Montag vor dem Arbeitsgericht Chemnitz die Verhandlung zu diesem Fall statt. Fenin selbst erschien nicht, sondern ließ sich durch einen Anwalt vertreten. Dieser lehnte ein Vergleichsangebot des CFC in Höhe von 15.000 Euro ab. Nun sollen sich beide Parteien außergerichtlich einigen.

Fenin-Anwalt fordert hohe sechsstellige Summe

Warum dem 28-Jährigen, der in dieser Saison nur zwei Spiele bestritt und seit der Winterpause nicht mehr zum Kader gehört, fristlos gekündigt wurde, ließ das Gericht offen: "Ich habe weder aus der Gerüchteküche noch von Freunden, die dem CFC nahe stehen, in Erfahrung bringen können, was vorgefallen sein könnte", wird Richterin Manina Kirsten in der "Mopo" zitiert. Während der CFC eine Abfindung von 15.000 Euro (drei Monatsgehälter) anbot, blieb Fenin-Anwalt Volker Sedlacek bei seiner Forderung: "Wir haben unser Angebot unterbreitet. Das liegt nicht im unteren sechsstelligen Bereich, sondern wesentlich darüber." Die Verhandlung blieb somit ohne Ergebnis, beide Parteien sollen sich nun außerhalb des Gerichts einigen. "Klappt das nicht, kommt es am 27. Juli um 11 Uhr zur Gerichtsverhandlung", heißt es in der Zeitung. In diesem Fall müsste Martin Fenin auch persönlich erscheinen. Sein Vertrag beim CFC lief eigentlich noch bis 2017.

 
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