Unsportliche Äußerungen: DFB belegt Azzouzi mit Geldstrafe

Das Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers hat für Alemannia-Sportchef Rachid Azzouzi noch ein Nachspiel. Vom DFB-Sportgericht ist der 55-Jährige mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt worden.

Fiel das Wort "Betrug"?

Dem Verband zufolge soll sich Azzouzi im Nachgang der Partie am 15. September "wiederholt unsportlich gegenüber dem Schiedsrichterteam um Martin Wilke geäußert" haben. Wie die "Aachener Zeitung" berichtet, ging es dabei um die strittigen Entscheidungen während der Partie. Wie Wilke im Nachgang zu Protokoll gab, soll mehrfach das Wort "Betrug" gefallen sein, was Azzouzi aber bestreitet. Aachens Sportchef zeigt sich "traurig und sauer" darüber, dass er nun keine andere Wahl habe, als diesen Vorgang nun so zu akzeptieren. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Aachen hatte zwei Elfmeter nicht erhalten

Bei der Partie in Würzburg hatte die Alemannia nach Einschätzung von liga3-online.de-Experte Babak Rafati gleich zwei Elfmeter zu Unrecht nicht bekommen, was auch bei Trainer Mersad Selimbegovic unmittelbar nach der Partie auf scharfe Kritik gestoßen war: "Was die heute gepfiffen haben, müssen sie selber erklären."

   

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