Um Arbeitsplätze zu sichern: Kickers gehen in Kurzarbeit

Der nächste, bitte: Als 14. Klub der 3. Liga haben sich nun auch die Würzburger Kickers dazu entschieden, in Kurzarbeit zu gehen. 

"Finale Gespräche" mit der Mannschaft

In einer Mitteilung berichten die Kickers von "langen und intensiven Gesprächen", können durch die Maßnahme vorerst aber alle 160 Arbeitsplätze sichern – vom Breitensport, Nachwuchs und NLZ bis hin zur Geschäftsstelle gesichert werden. Mit den Spielern aus Drittliga-Mannschaft befindet sich der Vorstand derweil "in finalen Gesprächen" – dabei gehe es auch um rechtliche und sportliche Gesichtspunkte.

"Für uns war es der allerwichtigste Faktor, dass wir vorerst alle Arbeitsplätze sichern können", betont Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer. "Wir sind in tage- und nächtelangen Gesprächen alle Szenarien mehrmals durchgegangen. Die aktuelle Entscheidung, den Weg in die Kurzarbeit anzutreten, ist für alle Beteiligte die Bestmöglichste." Die Gespräche hätten zudem gezeigt, "dass ausnahmslos alle nicht nur für diesen Verein mit Leidenschaft und Engagement über das normale Maß hinaus arbeiten, sondern ihn vor allem in dieser nicht gerade einfachen Zeit leben und in ihrem Herzen tragen", lobt Sauer.

"Schönes und wichtiges Signal"

Darüber hinaus sollen Jugendtrainer und Betreuer sowohl aus dem Breitensport wie auch aus dem NLZ aus Eigeninitiative vorgeschlagen haben, auf Bezahlung/Entgelt/Honorar zu verzichten oder zu spenden. "Das ist ein wahnsinnig schönes und wichtiges Signal, das uns allen in diesen schwierigen Zeiten viel Kraft gibt und zeigt, wie groß die Solidarität in unserem Verein gelebt wird“, hebt der Kickers-Chef hervor. Bis auf Duisburg, Köln, Bayern II, Unterhaching, 1860 und Ingolstadt befinden sich nun alle Drittligisten in Kurzarbeit.

   
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