Turbulent: Haching siegt in ereignisreicher Landespokalpartie

Die SpVgg Unterhaching ist am Mittwoch Abend – ebenso wie die Würzburger Kickers – in die nächste Runde des Totopokals in Bayern eingezogen. Gegen den SV Heimstetten setzten sich die Münchner Vorstädter allerdings erst nach Rückstand und in Überzahl mit 4:1 durch.

Nappo besiegelt Schicksal des Underdogs

Das Spiel gegen den Fünftligisten aus Heimstetten begann für den Drittligisten denkbar schlecht. Bereits in der 12. Minute bekam der SVH einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Königshofer gefoult hatte. Riglewski nahm sich der Sache an und traf zum 1:0 für den Außenseiter. Unterhaching brauchte mehr als eine halbe Stunde um in die Partie zu kommen. Zuerst scheiterte Stahl per Kopf an Pradl im Tor der Gastgeber (30.) und zwei Minuten später konnte auch Lux eine gute Möglichkeit nicht verwerten. Heimstetten schwächte sich kurz darauf selbst. Nach einem harten Foul von Nappo beging der Spieler vor den Augen des Schiedsrichters eine Tätlichkeit und wurde des Feldes verwiesen (35.).

 Chancen im Minutentakt

Durch den Platzverweis in Überzahl schlug die SpVgg sofort doppelt zu. Lux und Müller drehten in der 36. und 40. Minute die Partie zugunsten der Gäste. Heimstetten wirkte nun völlig von der Rolle und bereits vor der Pause hätten Steinherr und Müller noch erhöhen können, verpassten aber beste Chancen. Auch der Pause hielt die Überlegenheit des Drittligisten an. Bigalke traf zehn Minuten nach Wiederanpfiff und nach einem schönen Doppelpass zum 3:1. Auch die SpVgg bekam schließlich ihren Elfmeter zugesprochen, den Kiomourtzoglou allerdings etwas kläglich vergab (65.). Durch den Fehlschuss angespornst, traf der Stürmer fünf Minuten später allerdings aus dem Spiel heraus zum 4:1-Endstand (70.).

 

   
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