Türkgücü München: Sararer im Pokalspiel wieder im Kader

Nachdem Türkgücü-Kapitän Sercan Sararer für das Auswärtsspiel beim MSV Duisburg am Samstag aus dem Kader gestrichen worden war, wird er im Pokalspiel gegen die SpVgg Unterhaching (Mittwoch 19 Uhr) wieder im Aufgebot stehen.

"Ein paar Tage Urlaub"

"Ja, er wird dabei sein", bestätigte Trainer Serdar Dayat im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag. Bei der Partie gegen Duisburg hatte Sararer gefehlt, weil es laut der "Süddeutschen Zeitung" zu einem Streit zwischen dem 31-Jährigen und dem Verein gekommen sein soll – offenbar aufgrund der Vertragssituation ab Sommer. Der Darstellung einer Suspendierung hatte Geschäftsführer Max Kothny am Samstag allerdings widersprochen. Demnach habe Sararer lediglich regenerieren müssen, sodass man rotiert habe. Dayat sprach von "ein paar Tagen Urlaub".

Mit neun Toren und elf Vorlagen ist Sararer der Top-Scorer beim Aufsteiger. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus, Türkgücü will allerdings eine einseitige Option zur Verlängerung ziehen. Der Offensivspieler gilt allerdings als wechselwillig, dem Vernehmen nach sollen ihm Zweitliga-Angebote vorliegen.

"Müssen natürlich gewinnen"

Die Marschroute für die Partie am Mittwochabend ist derweil klar: "Wir müssen natürlich gewinnen und weiterkommen im Pokal. Ich möchte nach drei verlorenen Spielen einen Sieg sehen. Ich möchte eine Mannschaft sehen, die Kampfgeist zeigt und den Sieg einfährt, das Zeug dazu haben sie natürlich", so Dayat. "Es ist ein Pokal-Spiel, daher sind die Fakten und Statistiken der vergangenen Spiele egal. Mich interessiert nicht, ob Unterhaching in diesem Jahr erst vier Punkte holen konnte."

Mit einem Sieg gegen das Schlusslicht würde sich Türkgücü für das Entscheidungsspiel gegen den Sieger der Partie Ingolstadt gegen 1860 qualifizieren. Der Gewinner der Partie steht anschließend im Landespokal-Viertelfinale und darf vom Pokalsieg und der damit verbundenen Qualifikation für den DFB-Pokal träumen.

   
  • DM von 1907

    Na also! Ende der Drama-Posse – die allerdings TG München durch seine Kommunikation des Problems mitverschuldet hat. Aber die Presse ist leider unreflektiert auf den Zug draufgesprungen. Hauptsache Schlagzeilen …

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