Türkgücü München gegen Wiesbaden im Olympiastadion

Das Heimspiel von Türkgücü München gegen den SV Wehen Wiesbaden findet am 10. Oktober im Olympiastadion statt – das wurde am Donnerstag im Rahmen der Ansetzungen der ersten Spieltage bekannt.

Erstes Spiel seit 2005

Weil der Aufsteiger über keine eigene Spielstätte verfügt, gab der Klub gleich vier Ausweichstadien an – darunter das Olympiastadion. Dort findet nun am 10. Oktober erstmals seit Mai 2005 wieder ein Fußballspiel im Herrenbereich statt. Es wird das erste von maximal acht Spielen sein, die Türkgücü in der alt-ehrwürdigen Spielstätte austragen darf. Die Heimspiel-Premiere des Aufsteigers gegen den 1. FC Kaiserslautern geht am 27. September im Grünwalder Stadion über die Bühne. Dort darf Türkgücü in der kommenden Saison bis zu elfmal spielen. Als weitere Ausweichstätten stehen die Flyeralarm-Arena in Würzburg sowie die Wacker-Arena in Burghausen bereit.

   
  • Hans Gucker

    Wie viele Vereine haben ein Stadion?
    Das Grünwalder ist und bleibt Städtisch. Da hat 1860 und Bayern 2 die gleiche Ausgangssituation.
    Jedem Verein steht es frei sich ein anderes Stadion zu suchen.

  • Ralph

    Das sehe ich auch so. Andere Vereine müssen sofort einen Zeitplan für die Ertüchtigung ihres Stadions mitbringen. Aus Sicherheitsgründen heraus verstehe ich die Argumentation. Aber was sagen denn die Fans dazu? Gut, vllt. hat TM jetzt nicht so viele. Abder die gehen heute zum Heimspiel hirhin und morgen dahin und übermorgen wieder woanders hin … Schon chaotisch. Ein Verein sollte SEIN Stadion haben, als Eigentümer oder Dauerpächter.

    • Paul

      Aktuell gegen überhaupt keine Fans irgendwo hin. Von daher isses pieps egal…

  • Möppy

    Finde ich weiterhin äußerst unglücklich, dass Vereine ohne ausreichende Infrastruktur bzw. ohne in angemessener Zeit auf das Mindestmaß aufrüstbare Stadien in diese Profiliga aufsteigen dürfen. Andere Clubs sind gefordert, in den ersten Jahren nach dem Aufstieg mehr oder minder massiv in Steine zu investieren (sei es selbst oder mittels kommunaler Unterstützung), wodurch das Geld für den Spielbetrieb fehlt.

    In meinen Augen ist die Konsequenz eine nicht unerhebliche Wettbewerbsverzerrung. Hier würde ich mir wünschen, dass der DFB – durchaus mit Augenmaß hinsichtlich etwaiger Übergangsfristen – seine Statuten überarbeitet.

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