Türkgücü löst Verträge mit Mario Erb und Ilker Yüksel auf

Nach den Zugängen 17 und 18 hat Aufsteiger Türkgücü München mit Mario Erb und Ilker Yüksel zwei weitere Abgänge vermeldet.

Nur ein Jahr lang unter Vertrag

Wie der Klub mitteilte, wurden die Verträge mit beiden Spielern in "beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst. Erb war erst vor der vergangenen Saison als Kapitän des KFC Uerdingen nach München gewechselt und kam anschließend 21 Mal zum Einsatz. Im Winter wurde der 30-Jährige kurzzeitig suspendiert, da er für die Geburt seines Kindes aus dem Trainingslager abgereist war. Auch Yüksel (kam aus Fürth) stand nur für eine Saison bei Türkgücü unter Vertrag und bestritt zwölf Partien. Der Kaderumbruch des Aufsteigers geht damit weiter. Während nun zwölf Abgänge feststehen, hat der Klub bereits 18 neue Spieler verpflichtet. 

   
  • Falk Schmiedeknecht

    Die Story hinter Erb scheint mir etwas mehr Substanz als "beiderseitiges Einvernehmen" zu haben, wenn man berücksichtigt, wie der Spieler überhaupt aufs Club-Abstellgleis geraten ist.
    Nach Rücksprache und mit dem Einverständnis des Trainers wegen der vorzeitigen Entbindung der Frau vorzeitig aus der Winter-Vorbereitung abzureisen scheint mir legitim.
    Damit das Missfallen des Vereinsgönners auf sich zu ziehen, mit dieser Vertragsauflösung als Schlusspunkt, nach zwischenzeitlich versuchter fristloser Kündigung, erzählt, denk ich, mehr Kritikables über die Art Verein, die da als nächstes auf unseren Fussball zurollt, als über den Spieler.
    Wäre eigentlich Stoff für einen separaten Liga3-online-Beitrag.

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