Türkgücü: Co-Trainer Pummer geht – "Oly" als Hauptspielstätte?

Türkgücü München geht ohne Co-Trainer Andreas Pummer in die neue Saison. Wie der Verein am Mittwoch bekanntgab, haben Verein und Trainer in einem gemeinsamen Gespräch beschlossen, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Derweil plant Türkgücü, das Olympiastadion als Hauptspielstätte zu nutzen.

Pummer will "nächsten Schritt" gehen

Seit 2017 war Pummer für Türkgücü aktiv, führte den Klub innerhalb von zwei Jahren von der Landesliga in die Regionalliga Bayern, fungierte seit 2019 als Co-Trainer und saß in der abgelaufenen Saison auch fünfmal als Interimscoach auf der Bank – nun trennen sich die Wege. "Zusammen mit den Vereinsverantwortlichen habe ich entschieden, dass das Kapitel Türkgücü München in diesem Sommer für mich endet", wird der 38-Jährige in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Es sei nun an der Zeit, "den nächsten Schritt in meiner Trainerlaufbahn zu gehen und eine neue Herausforderung anzunehmen", sagt Pummer. Sein Ziel sei es, langfristig wieder als Cheftrainer zu arbeiten und die Chance zu bekommen, seinen Fußballlehrer zu machen. "Ich bedanke ich mich für vier aufregende, intensive Jahre hier bei Türkgücü und wünsche dem Klub alles Gute für die Zukunft."

Geschäftsführer Max Kothny sagt zum Abschied des 38-Jährigen: "Andreas Pummer hat einen enormen Anteil daran, dass Türkgücü München heute in der 3. Liga spielt. Seit vielen Jahren steckte er viel Engagement und Herzblut in den Verein, dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet." Entsprechend habe er keine Zweifel daran, "dass ein Trainer mit seinen Qualitäten bald wieder an der Seitenlinie stehen wird. Der gesamte Verein Türkgücü München wünscht Andreas nur das Beste für seinen weiteren Weg". Wer künftig als Assistent von Neu-Cheftrainer Petr Ruman fungiert, ist noch offen.

"Oly" als Hauptspielstätte?

Neben den Personalplanungen laufen bei Türkgücü auch die organisatorischen Vorbereitungen für die kommende Saison. Ein Thema: die Stadionfrage. Nachdem die Münchner in dieser Saison elf Heimspiele im Grünwalder Stadion ausgetragen haben und für acht Partien in das Olympiastadion gezogen waren, soll das "Oly" künftig zur Hauptspielstätte werden. Durch die fehlende Rasenheizung war das bislang nicht möglich, doch weil diese in Kürze eingebaut wird, kann das Stadion auch im Winter betrieben werden. "Wir haben uns hier eingespielt, dieses außergewöhnliche Stadion gibt uns schon ein gewisses Heimatgefühl", sagt Kothny in der "Süddeutschen Zeitung". Sollte der DFB grünes Licht geben, wäre 1860 München nach dem Abstieg der Bayern Amateure der einzig verbliebene Drittligist im Grünwalder Stadion, sodass der Rasen nicht mehr so stark beansprucht werden würde.

   
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