Trotz Patzer: Müller bleibt Würzburgs Nummer eins

Ein Fehlgriff von Torhüter Vincent Müller kostete den Würzburger Kickers am vergangenen Sonntag bei Tabellenschlusslicht Carl Zeiss Jena den Sieg. Dennoch bleibt der 19-Jährige die Nummer eins.

Vertrauen in Müller

82 Minuten waren gespielt, als Müller bei einer Flanke daneben griff und so den Ausgleich des FCC ermöglichte. "Ohne Fehler gewinnen wir das Spiel", blickt Trainer Michael Schiele in der "Main-Post" zurück, spricht dem jungen Keeper aber gleichzeitig das Vertrauen aus: "Er wird am Samstag spielen. Wo kämen wir hin, wenn man gleich für jeden Fehler bestraft würde? Er ist ein junger Torhüter. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er gut gehalten. Das weiß er auch. Seine Entwicklung geht weiter." Müller, der im Sommer aus der U19 des 1. FC Köln gekommen war, hatte Eric Verstappen am 11. Spieltag aus dem Kasten verdrängt.

Schiele sieht Kickers gerüstet

Am Samstag gastiert der MSV Duisburg am Dallenberg. Es wird das Duell zwischen der schwächsten Abwehr (29 Gegentore) und dem besten Angriff (27 Tore) der Liga. Dennoch sieht Schiele die Kickers gerüstet: "Wir haben in den letzten beiden Spielen ja nur jeweils ein Gegentor bekommen." Ob die Kickers gegen den Zweitliga-Absteiger ähnlich gut abschneiden, hängt auch von Müller ab. Zudem kehren die zuletzt gesperrten Dave Gnaase und Luca Pfeiffer in den Kader zurück.

   
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