Trotz Niederlage: Enochs "stolz" auf die Mentalität seiner Mannschaft

Gegen Rot-Weiss Essen verlor Regensburg das zweite Heimspiel in dieser Saison. Es war die erste Niederlage zuhause und die dritte Pleite insgesamt. Der Tabellenführer wurde am Samstagnachmittag von effektiven Gästen für die eigenen Fehler bestraft. Dennoch lobte Trainer Joe Enochs die Mentalität seiner Mannschaft.

"Das müssen wir in der Zukunft besser machen"

"Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen", sagte Enochs über den Start seiner Mannschaft in die Partie. Man hätte von Anfang tonangebend sein wollen, was in den ersten 10 bis 15 Minuten gut funktioniert hätte. Allerdings habe man die vier bis fünf guten Tormöglichkeiten nicht nutzen können. Im Anschluss habe die Mannschaft etwas den Faden verloren und Nadelstiche zugelassen. Dabei habe man besser verteidigen können, "besonders in der Situation, die zum Standard führt", analysierte Enochs. Im Anschluss an den ruhenden Ball fiel der Führungstreffer für Essen durch Eigentor von Elias Huth. Die Mannschaft habe aber insbesondere am Ende der ersten Halbzeit weitere gute Chancen gehabt, den Ausgleich zu erzählen.

"Dann kommen wir auch in der zweiten Halbzeit gut raus, aber Götze klärt auf der Linie", sprach Enochs die gute Gelegenheit von Huth nach der Pause an. Danach habe man viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte gehabt, aber zwei Kontersituationen zugelassen. "Das müssen wir in der Zukunft besser machen", sagte der Trainer. Nach zwei gut ausgespielten Kontern hatten Harenbrock (60.) und Obuz (67.) auf 0:3 aus Sicht der Hausherren gestellt.

"Haben weiter alles versucht"

Dennoch war Enochs "stolz" auf die Mentalität seiner Mannschaft. "Auch nach dem 0:3 haben wir an uns geglaubt, noch das 1:3 gemacht und weiter alles versucht". Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Ganaus (85.) reichte es aber nicht mehr. "Wir müssen gegen jeden Gegner an die Leistungsgrenze gehen, vielleicht kam die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt", erklärte Enochs am Ende von seinem Statement.

Im vereinseigenen TV war Rechtsverteidiger Konrad Faber enttäuscht. "Ich verliere nie gerne." Allerdings sei die Niederlage verdient gewesen. Diese "haut uns aber nicht um", erklärte er kämpferisch. Dieses Mal habe man die guten Chancen in der ersten Halbzeit einfach nicht nutzen können. Und dann liefe man dem 0:1 hinterher und kassiere das zweite. "Essen hat das gut gemacht und die Konter gut ausgenutzt, da haben wir hinten zu offen gestanden", analysierte der Außenverteidiger. Im nächsten Spiel müsse man die Chancen einfach wieder besser nutzen. Mitspieler Elias Huth wollte er für das Eigentor keinen Vorwurf machen, "auch wenn dieser sich in den nächsten Wochen vielleicht den einen oder anderen Spruch anhören müsse". Mit Blick auf das nächste Spiel sagte Faber: "Sandhausen ist wieder ein super und spielerisch guter Gegner". Dort muss Regensburg am kommenden Samstag auswärts um 14 Uhr antreten.

   
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