Trotz Negativbilanz: Paderborn hält an Trainer René Müller fest

Nur vier Siege, 20 Gegentore und Platz 16: Das ist die Bilanz des SC Paderborn nach zehn Spieltagen. Dennoch hält der Zweitliga-Absteiger an Cheftrainer René Müller fest – zumindest vorerst.

"Intensiv und konstruktiv austauschen"

Nach zwei 0:3-Niederlagen gegen Regensburg und Rostock wird die Kritik der Fans immer lauter, die Verantwortlichen lassen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen: "Wir machen zunächst mal mit unserem aktuellen Trainer weiter", betont Präsident Martin Hornberger gegenüber der "Neuen Westfälischen" und kündigt ein Gespräch mit dem 42-Jährigen an: "Wir werden uns jetzt mit René Müller zusammensetzen, uns intensiv und konstruktiv austauschen und uns seinen gezielten Plan erörtern lassen, der uns in die richtige Richtung bringen kann."

Auch positive Erkenntnisse bei Rostock-Spiel

Die Entscheidung pro Müller begründet Hornberger in der Zeitung damit, dass auch bei der 0:3-Niederlage gegen Rostock nicht alles schlecht gewesen sei. Insbesondere in der ersten Halbzeit habe der SCP recht ordentlich gespielt. Da der Ertrag in Form von Punkten jedoch zum sechsten Mal in zehn Spielen ausblieb, kommt der Zweitliga-Absteiger der Abstiegszone immer näher. Nach der Länderspielpause dürfte ein Sieg bei der SG Sonnenhof Großaspach Pflicht sein, um die entstandene Unruhe etwas abzumildern. Ansonsten könnte es auch für Müller allmählich eng werden.

 

   
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