Trotz Freigabe: Sembolo will es beim VfL noch einmal wissen

Osnabrücks Stürmer Franky Sembolo plant nach einem enttäuschend verlaufenen ersten Jahr beim VfL seinen persönlichen Neuanfang. Diese Nachricht kommt überraschend, denn nach 13 Einsätzen, in denen Sembolo zwei Vorlagen (kein Tor) gelangen, plant der Verein eigentlich längst ohne den Deutsch-Kongolesen. Bereits Anfang Juli wurde ihm von Klubseite ein Wechsel nahegelegt. Sembolo scheint dies indes nicht zu beeindrucken, und so schaltet der Stürmer offenbar im wahrsten Sinne des Wortes „auf Angriff“.

Nur dreimal von Beginn an

Erst in der vergangenen Saison kam Sembolo als Neuzugang von Arminia Bielefeld zu den Niedersachsen. Zuvor ließ er sich für die Rückrunde der Spielzeit 2013/14 an den Halleschen FC ausleihen, wo er in der Dritten Liga mit acht Toren in 14 Spielen seine Tauglichkeit für die dritte Spielklasse nachweisen konnte. Weit weniger gut lief es für ihn dann im Anschluss in Osnabrück: Nur dreimal spielte er bei seinen 13 Auftritten von Beginn an. Zeit, sein Können unter Beweis zu stellen, hatte er also auf dem Platz kaum.

Sembolo liegt kein reizvolles Angebot vor

Für die Verantwortlichen und Trainer Maik Walpurgis von Sembolo war es scheinbar genug. "Im Klartext heißt das, dass wir erst einen Abnehmer für Francky Sembolo finden müssen“, ließ sich Geschäftsführer Jürgen Wehlend erst am Freitag in der Online-Ausgabe der "Neuen Osnabrücker Zeitung“ zur Frage nach Machbarkeit und Bedingungen eines Sturm-Neukaufs zitieren. Doch das könnte sich schwieriger gestalten als gedacht. Nach Informationen von liga3-online.de gibt es derzeit keine Angebote anderer Klubs für Sembolo – zumindest keine, die auch für den Stürmer selbst reizvoll sein könnten. Sembolos Vertrag beim VfL läuft noch ein Jahr. Der Angreifer scheint bereit, Gas zu geben. Wer weiß, vielleicht findet der 29-Jährige doch noch sein Glück in Osnabrück.

   
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