Trotz 1:0-Sieg gegen Bremen: KSC-Akteure selbstkritisch

Der Lauf geht weiter: Auch im zehnten Spiel hintereinander bleibt der Karlsruher SC ungeschlagen. Nach dem 1:0-Erfolg gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen waren allerdings auch kritische Töne aus dem KSC-Lager zu vernehmen.

Starker Beginn – Luft nach oben nach Führungstreffer

Schon recht früh in der Partie wurde deutlich, wer an diesem Nachmittag den Platz als Sieger verlassen würde. Der KSC begann gut und kam früh zu Chancen. Marvin Wanitzek (11.) und Anton Fink (20. und 24.) hatten dabei beste Möglichkeiten ihr Team in Front zu bringen. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis die Hausherren in Führung gehen würde. Dafür sorgte dann Marvin Wanitzek, der mit seinem zweiten Saisontor das 1:0 und somit auch den Endstand erzielte (25.). Dass es jedoch nur bei einem 1:0 blieb, hätten zu diesem Zeitpunkt wohl die wenigsten gedacht.

Der KSC nahm in der Folge jedoch etwas das Tempo aus der Partie und ließ Bremen zwingender am Spielgeschehen teilnehmen, blieb aber trotzdem das spielbestimmende Team. Die ganz großen Torchancen blieben in der zweiten Halbzeit aus, auch weil die Karlsruher einen Gang zurückschalteten, das Spiel im Großen und Ganzen aber souverän verwalteten. Somit blieb es am Ende beim insgesamt verdienten 1:0-Erfolg.

Schwartz sieht bis zur 35. Minute gute Leistung

Cheftrainer Alois Schwartz war zwar zufrieden mit dem Ausgang der Partie, sah jedoch eine zweigeteilte Leistung seiner Mannschaft: "Bis zur 35. Minuten haben wir ein sehr gutes Fußballspiel gemacht. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt. Dann haben wir uns das Spiel aber selber schwer gemacht, weil wir das zweite Tor nicht gemacht haben. Bei zwei Aktionen hatten wir dann auch Glück. Die zweite Halbzeit war dann nicht so gut wie die erste. Letztendlich haben wir es aber verdient gewonnen.“

Etwas kritischer als sein Trainer äußerte sich Torwart Benjamin Uphoff nach der Partie: "Das Ergebnis ist okay. Die Art und Weise wie wir in der zweiten Halbzeit Fußball gespielt haben, war aber nicht okay. Vielleicht haben wir uns zu sicher gefühlt. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir noch das Unentschieden kassieren“, wird der 24-Jährige bei "abseits-ka.de" zitiert. Nichtsdestotrotz steht wieder einmal ein Dreier auf der Habenseite der Karlsruher. Dass es nicht immer über 90 Minuten rund läuft, gehört zum Fußball ebenfalls dazu. Der KSC ist weiter auf dem richtigen Weg, Boden gutzumachen. Schon am kommenden Freitag wartet das nächste wichtige Spiel. Gegen Wehen Wiesbaden haben die Badener dann die Möglichkeit, im direkten Duell den Rückstand weiter zu verkürzen.

   
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