Tribünen-Statik auf dem Prüfstand

Seit Beginn dieser Saison haben die supportwilligen Hansa-Fans einen neuen Standort. Während sie viele Jahre in Block 27 in einer der vier Ecken im Ostseestadion standen, ist nun die Hintertortribüne – also die Blöcke 23 bis 27 – ihre neue Heimat. Dieser Teil des Stadions besteht allerdings nicht aus Stehplätze, wie in vielen anderen deutschen Spielstätten, sondern fungiert als reine Sitzplatztribüne. Problem dabei: die Statik dieses Bereichs ist für das Interagieren der Fans, z.B. Hüpfen, nicht ausreichend.

Tribüne hebt sich leicht an

Aus diesem Grund können für die Hintertortribüne derzeit nur 2.779 Tickets anstatt der eigentlichen 5.662 Karten verkauft werden. Rund 70 Stundenten der Fachholschule Wismar befassen sich derzeit mit diesem Problem. "Im Auftrag des FC Hansa untersuchen wir die Statik der Tribüne", erklärt Professor Kersten Latz. Gestern stand der Praxis-Termin im Ostseestadion an. Dabei stellten sie eine typische Szene aus einem Heimspiel nach: sie hüpften im Takt. Unübersehbar war, dass sich die Tribüne um einige Millimeter anhob. Weitere Ergebnisse folgen in den nächsten Wochen.

FOTO: www.rostock-fotos.de

   

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