Transfer geplatzt: Kobiljar spielte beim FCM vor

Mit dem Bosiner Rijad Kobiljar stand am Mittwoch ein weiterer Probespieler auf dem Trainingsplatz des 1. FC Magdeburg. Der 23-jährige Spielmacher sollte auch in den nächsten Tagen weiter unter die Lupe genommen werden, doch am Abend reiste Kobiljar wieder ab. Transfer geplatzt.

Weiteres Probetraining abgelehnt

Für 10 Uhr war am Mittwoch die einzige Trainingseinheit des 1. FC Magdeburg an diesem Tag angesetzt, mit dabei: Rijad Kobiljar vom slowenischen Erstligisten NK Rudar Velenje. Der 23-Jährige, der auf insgesamt 82 Erstliga-Spiele in Slowenien und Bosnien-Herzegowina (sechs Tore, neun Vorlagen) zurückblickt, konnte im Training einen guten Eindruck hinterlassen und sollte in den kommenden Tagen sowie beim Testspiel gegen Eintracht Braunschweig am Samstag weiter unter die Lupe genommen werden.

"Aber das hat der Spieler abgelehnt", bedauert Sportchef Maik Franz gegenüber der "Volksstimme". Zwar hätte Magdeburg bereits am Mittwoch Nägel mit Köpfen machen können, doch Franz betont: "Wir hatten ja schon zuvor betont, dass wir nur verpflichten, wenn wir auch voll dahinterstehen. Es wird keinen Neuen geben, nur um etwas getan zu haben." Im Klartext: Restlos überzeugt waren die Verantwortlichen von Kobiljar noch nicht, daher das Probetraining.

Keine Einigung

Bei ersten Vertragsgesprächen am Mittag hatte sich Berater Elvis Bilalagic noch zuversichtlich gezeigt: "Es wird nur zehn Minuten dauern, es geht nur noch um die Unterschrift." Kobiljar sei ein "technisch starker Spieler" sowie "ein klassischer Zehner", der den nächsten Schritt machen wolle. "In der slowenischen Liga hat er schon gezeigt, dass er zu den Besten gehört. Das traue ich ihm auch in der 3. Liga zu." Über 90 Minuten sollen die Gespräche gedauert haben, anschließend ging es für Kobiljar zurück ins Hotel. Man habe bei den Konditionen keine Einigkeit erzielt, so Bilalagic. Die Suche nach Neuzugängen geht somit weiter.

Weiterhin im Probetraining befindet sich Daniel Steininger. Ob der 24-jährige Stürmer verpflichtet wird, soll sich spätestens nach dem Testspiel gegen Braunschweig entscheiden. Bis dahin wollen sich die Verantwortlichen von der Fitness des Angreifers überzeugen. Aus sportlicher Sicht scheint nicht zuletzt aufgrund seiner beiden Treffer in den Testspielen während des Trainingslagers schon alles klar zu sein.

   
  • Schächtel

    Das ist schlicht und ergreifend professionelles Tun seitens Kallnik & Co.! Solche Spieler unterliegen dem Verdacht, sich selbst zu überhöhen und wenn es mal nicht läuft, davonzulaufen. Chemieschweinen ist so etwas intellektuell per se kaum zu vermitteln.

    • Insider

      FALSCH, das war völlig unprofessionell von Eurem Management. Bevor man einen neuen Spieler anreisen läßt, klärt man genau ab, was man erwartet, wieviel Zeit es für Test’s brauch. So läuft das zumindest bei einem professionell geführten Verein! Da ist dann wohl alles schief gelaufen…

      • Schächtel

        Du weißt natürlich, was im Vorfeld abgesprochen war! Pfff…. Mann, nu komm mal bisschen runter…!

  • Berliner Kult

    "Keiner mag die Magdeburger…."
    Als Ob das irgendjemanden jucken würde…..
    Wir Berliner sind auch nicht "everybodys Darling". Na und?!?

    Zum Thema:
    Wenn ein Spieler ein weiteres Probetraining ablehnt, hat die Vereineinsführung richtig gehandelt. Punkt!

    • Tanja

      RICHTIG, aber manche "Hohlköpfe" verstehen so etwas nicht.

  • FightFascism84

    Mensch, halt doch einfach mal deine Fresse ChemieLoser und kümmere dich um deinen Verein…

  • ChemiePower

    Ha, die "größten der Welt", sind die KLEINSTEN auf internationaler Bühne, keiner mag Euch. Ist doch jetzt mal wieder ein Grund für Block-U, dass nächste Spiel zu boykottieren, wegen Unfähigkeit des Management’s…

    • THOMAS BIERBACH

      Du bist mit deinen Beiträgen für jeden Verein nur eine Schande.
      Man muss einen Verein nicht mögen aber jedes mal einen solchen Mist zu verfassen, verspürt du da eine innere Befriedigung?

    • Jörg Crist

      Mann, was für eine Hohlbirne du bist … solltest mal dringend zum Arzt gehen

  • Fläming

    Schade, den hätte ich bei uns sehr gern gesehen. Aber es sollte wohl nicht sein.

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