Titz erwartet "interessantes Spiel" – Bittroff und Ernst verletzt

Auch wenn das Debüt von FCM-Trainer Christian Titz am Montag bei Türkgücü München misslang (1:2) und die Elbstädter damit zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Platz gingen, ist die Stimmung beim 1. FC Magdeburg leicht hoffnungsvoll. Am Sonntag steht für Vorletzten nun das Duell gegen Aufsteiger Verl an. 

Jacobsen und Atik sind Optionen

Nachdem Titz im Anschluss an seine Vorstellung am vergangen Samstag nur zweimal mit seiner neuen Mannschaft trainieren konnte, hatte er nun eine komplette Woche. "Das war gut und wichtig", sagte er auf der Pressekonferenz am Freitag und bezeichnete die bisherigen Einheiten als "sehr gut". Die Sache ist klar: "Je länger wir trainieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man unsere Spielidee auch auf dem Platz sehen wird." Bereits am Montag war in Ansätzen erkennbar, wie der 49-Jährige spielen lassen will – gegen Verl soll das nun deutlicher zum Vorschein kommen.

Dabei spielt es Titz in die Karten, dass er zusätzliche Optionen haben wird. So kehrt Thore Jacobsen nach einer Gelb-Sperre zurück, auch Baris Atik ist nach seinem Muskelfaserriss mittlerweile wieder im Training und "könnte eine Alternative für den Kader sein", wie der FCM-Coach durchblicken ließ. Ausfallen werden hingegen Alexander Bittroff (Prellung im Spann), Dominik Ernst (Muskelfaserriss im Schienbein), Maximilian Franzke (Muskelverletzung) sowie Dustin Bomheuer (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Luka Sliskovic und Florian Kath sind derweil teilintegriert, die Partie gegen Verl dürfte für sie aber zu früh kommen. Andreas Müller fehlt zudem gelb-rot-gesperrt.

Stellt Magdeburg den Anschluss her?

Welche Elf der 49-Jährige in seinem ersten Heimspiel aufbieten wird, wollte er noch nicht verraten, kündigte aber an: "Die Zuschauer und Fans können sich auf ein interessantes Spiel freuen." Zumal mit Verl die beste Offensive der 3. Liga nach Magdeburg kommt (42 Tore). Der FCM dagegen hat nicht einmal halb so viele Tore erzielt (20) und muss sich dementsprechend steigern. Mit einem Sieg könnte Magdeburg die Abstiegszone verlassen, im Falle einer erneuten Pleite – es wäre die fünfte in Folge – droht der FCM jedoch den Anschluss zu verlieren. Entsprechend richtungsweisend wird das Duell gegen den Aufsteiger.

   
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