Tinte trocken: Löhmannsröben wechselt von Jena zum FCK

In den vergangenen Tagen hatte es sich bereits angedeutet, jetzt ist die Tinte trocken: Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich mit Mittelfeldspieler Jan Löhmannsröben vom FC Carl Zeiss Jena. Bei den Roten Teufel erhält der 27-jährige Mittelfeldspieler ein Arbeitspapier bis 2019.

Transfer zunächst ablösefrei

Eigentlich stand Löhmannsröben beim FCC noch über ein Jahr unter Vertrag, spielte in den Planungen von Trainer Mark Zimmermann jedoch keine Rolle mehr. Der Grund: Laut der "Bild" gefiel Zimmermann die offensive Spielweise des Sechsers nicht. So bereitete Löhmannsröben zwar sechs Treffer vor (Mitte Dezember sogar drei in einem Spiel), ließ in der Bewegung nach hinten aber oftmals zu große Lücken. Dennoch war der 27-Jährige, der im vergangenen Sommer aus Magdeburg an die Saale kam, über weite Strecken der Saison gesetzt: In 33 seiner 35 Einsätze gehörte der defensive Mittelfeldspieler zur Startelf. Eine Ablösesumme kassiert der FCC zunächst nicht. Erst wenn Kaiserslautern in die 2. Liga aufsteigt, fließt Geld.

"Bewusst für diesen Spieler-Typ entschieden"

Bei den Roten Teufeln freut man sich bereits auf den Mittelfeldspieler: "In der kommenden Saison werden wir sicherlich mehr als 40 Pflichtspiele zu absolvieren haben. Daher ist es wichtig, dass unser Kader gerade im Mittelfeld breit aufgestellt ist", begründet FCK-Sportvorstand Martin Bader. Die Qualitäten von Jan Löhmannsröben seien nochmals andere als die, "die wir bisher im Mittelfeld haben. Somit schaffen wir weitere Variationsmöglichkeiten für Michael Frontzeck", so Bader weiter. Sportdirektor Boris Notzon sieht in Löhmannsröben unterdessen einen "physisch robusten, defensiven Mittelfeldspieler", der die entsprechende Körperlichkeit und Laufbereitschaft mitbringe: "Jan ist technisch gut ausgebildet und bringt die Erfahrung von fast 100 Drittliga-Spielen mit. Wir haben uns bewusst für diesen Spieler-Typ entschieden und sind der Überzeugung, das Jan mit seiner Spielweise zum Betzenberg passt", ergänzt Notzon.

Siebter Neuzugang

Löhmannsröben (97 Drittliga-Spiele, 4 Tore, 10 Vorlagen) möchte beim FCK seine Stärken wie "Mentalität, Kampfgeist und Einsatzwille" auf den Platz bringen, um in der kommenden Saison erfolgreich zu sein. "Nach einer guten Saison in Jena bin ich froh darüber, die Chance hier beim FCK zu erhalten und freue mich schon auf die neue Aufgabe", betont der 27-Jährige. Nach Christoph Hemlein, Florian Dick (beide Arminia Bielefeld), Andre Hainault (1. FC Magdeburg), Elias Huth, Theodor Bergmann (beide Rot-Weiß Erfurt) und Hendrick Zuck (Eintracht Braunschweig) ist Löhmannsröben bereits der siebte Neuzugang für die Spielzeit 2018/19.

   
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