Timo Furuholm: Die finnische Goldgrube des Halleschen FC

„Der Mann wird immer wichtiger für uns“, diese Worte fand Trainer Sven Köhler für seinen finnischen Knipser Timo Furuholm nach dem Sieg über Hansa Rostock. Der Winterneuzugang wird immer wichtigerer für die Sachsen-Anhalter, die im neuen Jahr nur eine Niederlage in Münster einstecken mussten, diese war dazu auch noch unglücklich. Die Aufsteiger von der Saale sind in der 3. Liga angekommen und setzten immer wieder einen „Fingerzeig Richtung Klassenerhalt“. 

„Er hat sich von Anfang an voll eingebracht"

Einen großen Anteil daran hat eben dieser Timo Furuholm. Nach nur sieben Partien hat er bereits fünf Tore auf seinem Konto. Nur Dennis Mast ist beim HFC besser, allerdings brauchte das junge Talent dazu knapp 20 Spiele mehr. Der Finne ist eine wahre Goldgrube für den HFC. „Ich habe schon nach wenigen Tagen ge­spürt, dass Timo zu uns passt, er uns helfen kann, mehr Torgefahr zu erzielen“, frohlockte Trainer Köhler im kicker: „Er hat sich von Anfang an voll eingebracht und – was für einen Stürmer sehr wichtig ist – auch gleich getroffen.“

„Tore zu schießen ist meine Aufgabe“

Der Torjäger kam im Winter von Bundesligist Fortuna Düsseldorf in die 3. Liga, um sich wieder voll entfalten zu können. Bei den Rheinländern spielte er zuletzt keine Rolle mehr, obwohl er in der Heimat in 33 Spielen immerhin 22 Tore erzielte. Der Stoßstürmer passt perfekt in das Team von Köhler. Seine Torgefahr, sein Instinkt, all das zusammen mit der Offensivkraft von Maik Wagefeld und Dennis Mast führten die Hallenser zum immer sicher werdenden Klassenerhalt. Das Spiel gegen Rostock zeigte auf, wie wunderbar der finnische Nationalspieler in die Mannschaft passt. Nach zwei Vorlagen von Daniel Ziebig stand er genau dort, wo ein Stoßstürmer stehen musste: Im Strafraum vor dem Tor. Er erzielte nach perfekt geschlagenen Flanken des Abwehrmannes seine Saisontore vier und fünf. Für eine ganz selbstverständlich: „Tore zu schießen ist nun mal meine Aufgabe hier.“ Einziges Manko: Furuholm ist nur auf Leihbasis an der Saale. Und seine sehr positive Entwicklung bleibt auch der Fortuna aus Düsseldorf nicht verborgen, wie Manager Wolf Werner erklärte: „Unser Ziel, dass er Spiel­praxis bekommt und sein Selbstvertrauen zurückfin­det, scheint aufzugehen.“

FOTO: o-m-d.org

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