Ticker: Sechs-Punkte-Spiel zwischen Darmstadt und Aachen

Zu einem möglicherweise vorentscheidenen Spiel im Abstiegskampf kommt es heute Abend zum Auftakt des 32. Spieltages. Ab 19 Uhr stehen sich im Stadion am Böllenfalltor der SV Darmstadt 98 sowie Alemannia Aachen gegenüber. Während die Darmstädter zwei Zähler vor der Abstiegszone stehen, belegt der Zweitligaabsteiger aus Aachen den letzten Tabellenplatz und liegt bereits drei Punkte hinter dem rettenden Ufer.  Von einem Endspiel will Alemannia-Coach René van Eck aber dennoch nichts wissen. „Jeder weiß worum es geht und noch sind 24 Punkte zu holen“, so der Trainer. Zuletzt mussten sich die Kaiserstädter fünf Mal in Folge geschlagen geben. Erst am vergangenen Samstag kassierte man gegen den Chemnitzer FC eine bittere 1:5-Heimniederlage.

Darmstadt geht mit Respekt in die Partie gegen Aachen

Doch "Lilien"-Coach Dirk Schuster warnt:„Sie haben noch immer eine Mannschaft die Qualität verspricht. Wir haben den größtmöglichen Respekt vor Aachen, wollen aber unser Spiel durchdrücken“, so der Trainer. Den Gegner früh stören und hoch stehen; das war zuletzt das Erfolgsrezept der Lilien und soll auch gegen den Tabellenletzten zum Erfolg führen. „Wir haben zuletzt bei den Spitzenteams gezeigt, dass wir in der Lage sind, jedem Gegner weh zu tun“, sagte der gebürtige Chemnitzer am Donnerstag. Allerdings erwartet er ein Geduldspiel und hofft dabei auch auf die Unterstützung der Zuschauer. Zum vielleicht ersten Mal überhaupt in dieser Saison gehen die Hessen dabei als leichter Favorit in eine Drittligabegegnung. Mehrfach stellte der 45-Jährige in den letzten Tagen die Schwere der Aufgabe hervor. „Ich warne davor, dass man erwartet, man könne die Alemannia hier aus dem Stadion schießen.“ Denn nach zuletzt vier Spielen in Folge ohne Niederlage und Gegentor ist man in Darmstadt in Sachen Klassenerhalt mittlerweile wieder guter Dinge. Personell verzichten muss Schuster am Freitag dabei lediglich auf Reservetorhüter Felix Martini. Wer allerdings gegen die Alemannia letztlich erste Wahl sein wird, mochte Schuster jedoch noch nicht verraten. Ex-Alemanne Freddy Borg soll aber auf jeden Fall gegen seinen früheren Club im Kader stehen und nach Wunsch des Trainers möglichst morgen schon seine mittlerweile mehr als 1.000 Minuten andauernde Torflaute beenden.

 

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