Thüringenpokal: Jena schaltet Meuselwitz spät aus

Der FC Carl Zeiss Jena ist am Sonntag durch einen 3:1-Erfolg gegen den ZFC Meuselwitz ins Halbfinale des Thüringenpokals eingezogen. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es zunächst in die Verlängerung, in der sich der FCC in einer spannenden Partie schließlich durchsetzte.  

Kalte Dusche für Meuselwitz

Jena erwischte einen optimalen Start: Kurz nach Anpfiff landete Bocks Schlenzer von der Strafraumkante im Kasten des Regionalligisten, der somit den frühen Rückstand verkraften musste (3.). Die Gäste begannen wie die Feuerwehr und hatten Pech, dass Erlbeck wenig später am Pfosten scheiterte (9.). Die Hausherren hingegen fanden erst nach einer knappen halben Stunde besser in die Partie. Letztlich konnten die Zipsendorfer ihre Vorstöße aber nicht in Tore ummünzen.

Mäder sorgt für den Ausgleich

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Meuselwitz schien dem Ausgleich nahe, Bürger und Albert verpassten diesen jedoch knapp (70./73.). Plötzlich waren die Gastgeber aber hinten gefordert: Raithel klärte noch gerade so auf der Linie (74.), kurz darauf vergab Bock zwei gute Jenaer Möglichkeiten (77./78.) Und vier Zeigerumdrehungen später lag der Ball dann doch auf der anderen Seite im Netz: Mäder schob nach einer Flanke flach ein (78.). Es ging in die Verlängerung.

Eckardt lässt Jena jubeln

Auch diese war geprägt von Chancen auf beiden Seiten. Das Spiel stand auf Messers Schneide. Eckardt erlöste Jena mit seinem Treffer jedoch (113.), bevor Dietz das Ergebnis sogar noch in die Höhe schraubte und für den Endstand sorgte (115.). Durch den Sieg darf Jena weiter auf die Teilnahme am DFB-Pokal hoffen.

 

   
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