Talent Akono: Münster gibt Mainz einen Korb

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Preußen Münster will den offenbar immer stärkeren Bemühungen von Bundesliga-Klubs um sein Sturmtalent Cyrill Akono vorerst nicht nachgeben. Einem "Bild"-Bericht zufolge strebt der FSV Mainz 05 zwar eine Verpflichtung des 18-Jährigen noch in der laufenden Winter-Transferperiode an, doch Münsters Sportdirektor Malte Metzelder hat die Rheinhessen zumindest bis auf Weiteres abblitzen lassen.

"Wir brauchen ihn"

"Es gibt keinerlei Veranlassung, Cyrill jetzt schon abzugeben", betont Metzelder in der Zeitung. Der 36-Jährige begründete die Haltung der Westfalen mit den eigenen Planungen: "Wir brauchen ihn sowohl für unser Drittliga-Team als auch für unsere A-Junioren, die mitten im Kampf um den Klassenerhalt stecken."

Akono ist im ersten Saisonabschnitt verstärkt ins Blickfeld von höherklassigen Vereinen geraten. Bei seinen bisher zwei Saisonkurzeinsätzen im Drittliga-Team von Trainer Marco Antwerpen erzielte der gebürtige Münsteraner immerhin schon ein Tor, und in der A-Junioren-Bundesliga traf der Teenager in neun Begegnungen gleich siebenmal.

Antwerpen-Lob für gute Vorbereitung

In der laufenden Winterpause unterstrich Akono, der schon in der abgelaufenen Spielzeit zweimal in der 3. Liga für die Adlerträger aufgelaufen war, bei seinen Bewährungschancen in Antwerpens Team seine vielversprechende Entwicklung nachhaltig. Antwerpen machte dem Torjäger sogar Hoffnungen auf einen Einsatz bei Münsters Gastspiel zu Wiederbeginn der Saison bei Carl Zeiss Jena. "Wenn er so weitermacht, hat er gute Chancen auf einen Startplatz in Jena", sagte der Coach erst zu Wochenbeginn im Fachmagazin "Kicker".

Laut der "Bild" ist Mainz jedoch nicht als einziger Erstligist an Akono interessiert. Angeblich haben auch schon die Europacup-Kandidaten Bayer Leverkusen und TSG Hoffenheim bei Metzelder wegen des Preußen-Eigengewächses angefragt.

   

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