SVWW: Wie es zum ersten Heimsieg unter Marc Kienle kam

In einer kampfbetonten Begegnung kam der SV Wehen Wiesbaden am Samstag zu einem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Michael Wiemann verwandelte in der 32. Minute einen Foulelfmeter für die Hessen. Nach vier sieglosen Spielen schließt der SV Wehen das Fußballjahr mit einem Erfolg ab. Der FC Saarbrücken überwintert mit fünf Punkten Abstand auf den Nichtabstiegsplatz auf Platz 19. liga3-online.de erklärt, wie es zum ersten Heimsieg der Wiesbadener unter Marc Kienle kam.

Sicherheit nach der Führung

Der SVWW präsentierte sich in der ersten Halbzeit ähnlich wie in den letzten Spielen: viele unnötige Abspielfehler im Mittelfeld und unglückliche Zweikampfführung. Nachdem sich beide Teams jeweils durch Weitschüsse nur sehr zaghaft dem gegnerischen Gehäuse genähert hatten ging der SVWW nach etwas mehr als einer halben Stunde in Führung. Jänicke ging nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Wingenbach zeigte daraufhin auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Wiemann sicher (32.). Die Führung gab den Hausherren nun mehr Sicherheit in ihren Aktionen. Sowohl in der Abwehr als auch im Spiel nach vorne wirkten die Hausherren fortan abgeklärter und konnten die auffälligeren Akzente setzten. Zwar konnten die Gäste im Verlauf der  restlichen Spielzeit noch das ein oder andere Mal vor SVWW-Keeper Kolke auftauchen. Jedoch konnte die Truppe von der Saar die Mannschaft von Marc Kienle nicht mehr in Verlegenheit bringen.

Individuelle Klasse

Natürlich ist es schwer, den Erfolg einer Mannschaft an einzelnen Spieler festzumachen. In der Partie gegen Saarbrücken taten sich jedoch einige SVWW-Spieler hervor. Zunächst ist da Nico Herzig zu nennen. Durch Einsatz und eine starke kämpferische Leistung, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, gab der Kapitän die Richtung vor. Ein weiterer Garant für den Sieg war am gestrigen Tage der schnelle Tobias Jänicke. Nach Eckball des FCS und Befreiungsschlag durch Vunguidica war es Jänicke der pfeilschnell in den gegnerischen Strafraum eindrang und so den Strafstoß für den SVWW zugesprochen kam. Michael Wiemann blieb eiskalt und verwandelte sicher unten links. Auch in der Folge tauchte Jänicke gefährlich vor dem Tor von Gästekeeper Ochs auf. Ein erneut sicherer Rückhalt für sein Team war SVWW-Torhüter Markus Kolke, der die ein oder andere brenzlige Situation gewohnt sicher entschärfte.

Das berühmte Quäntchen Glück

Im Vergleich zu den vorangegangenen Partien hatte der SV Wehen diesmal einen weiteren Pluspunkt auf seiner Seite: das letzte Quäntchen Glück! Sei es in der Defensive beim Freistoß des FC Saarbrücken in der 12. Minute, als der Ball von der Mauer abgefälscht wurde und Keeper Kolke  bereits in die andere Ecke unterwegs war. Oder auch bei der ein oder anderen Offensivaktion, wenn der Ball vom Gegner oder vom Schienbein den Mitspielers den Weg zu den SVWW-Offensivspieler fand. Dieses Glück hatte dem SV Wehen zuletzt gefehlt.

Glücklich, aber nicht unverdient konnte der SV Wehen Wiesbaden einen wichtigen Sieg im letzten Heimspiel des Fußballjahres 2013 einfahren. Der FC Saarbrücken zeigte zwar sein Wollen, konnte die Hausherren aber nur viel zu selten in Bedrängnis bringen.

FOTO: SV Wehen Wiesbaden

   
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