SV Waldhof macht Millionen-Verlust – Beetz bleibt Präsident

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen: Der SV Waldhof Mannheim hat die Saison 2020/21 mit einem Millionen-Minus abgeschlossen – das wurde am Montagabend bei der Jahreshauptversammlung bekannt. Bernd Beetz bleibt derweil Präsident.

2,4 Millionen Euro Minus

Nachdem der Waldhof die Spielzeit 2019/20 trotz einer dreimonatigen Unterbrechung mit einem Plus von 450.000 Euro abgeschlossen hatte, steht für das vergangene Geschäftsjahr ein Verlust von 2,4 Millionen Euro zu Buche, wie der "Mannheimer Morgen" berichtet. "Das war corona-geschuldet", spielt Präsident Bernhard Beetz auf eine Saison mit fast durchgehend Geisterspielen an. Der 71-Jährige geht aber davon aus, dass unter normalen Bedingungen – also mit vollen Stadien – wieder eine deutliche Besserung eintreten wird.

Daran kann der 71-Jährige auch weiterhin aktiv mitwirken, ist er doch mit 69 Prozent der Stimmen als Präsident des e.V. wiedergewählt worden und geht damit in seine zweite Amtszeit. "Ich möchte mich vielmals für das Vertrauen der Mitglieder bedanken. Wir als SV Waldhof Mannheim 07 e.V. haben vor allem in der Pandemiezeit sehr eng zusammengehalten und gezeigt, was es bedeutet, als Verein aufzutreten", wird Beetz auf der Waldhof-Homepage zitiert. Neben dem 71-Jährigen, der seit 2018 im Amt ist, wurde auch das Präsidium um Tobias Schmidt, Horst Seyfferle und Birgit Loewer-Hirsch in ihren Ämtern bestätigt.

Südtribüne wird umbenannt

Darüber hinaus stimmten die Mitglieder mit großer Mehrheit von 94 Prozent der Umbenennung der Südtribüne des Carl-Benz-Stadions in "Walter-Pradt-Tribüne" zu. Walter Pradt war einst Spieler und Trainer beim Waldhof, ehe er 2014 an den Folgen einer Leukämie-Erkrankung verstarb.

 
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