SV Meppen: Was aus den ehemaligen Spielern geworden ist

In der Reihe "Was aus den ehemaligen Spielern geworden ist" blickt liga3-online.de zurück auf Publikumslieblinge, Leistungsträger und Persönlichkeiten der Drittligisten, die ihrem Verein den Rücken gekehrt haben. Heute im Blickpunkt: Der SV Meppen.  

[box type="info" size="large"]"Schepi" in Papenburg, Holt in Schilksee[/box]

Sebastian Schepers: Wenn die Abgänge des SV Meppen in den Fokus rücken, steht ein Name zweifellos an der Spitze: Sebastian Schepers. Der Linksverteidiger der beim SVM ausgebildet wurde und bis auf ein einjähriges Gastspiel in der A-Jugend von Hannover 96 den Emsländern die Treue hielt, erhielt in Meppen den Spitznamen "Schepi". 284 Mal trug er das blau-weiße Trikot, ehe sich der Publikumsliebling nach dem Aufstieg im Sommer 2017 aus beruflichen Gründen dem Landesligisten Blau-Weiß Papenburg anschloss. Der 29-Jährige ist auch dort Dauerbrenner und erzielte in zwölf Einsätzen bereits ein Tor.

Michael Holt: Auf eine lange Meppener Vergangenheit kann auch Michael Holt zurückblicken. Der mittlerweile 31-Jährige, der ebenfalls aus der Nachwuchsschmiede des SVM stammt und 2005 erstmals den Sprung zu den Profis schaffte, kehrte über die Stationen Holstein Kiel und Wuppertaler SV 2011 zu den Emsländern zurück. Nach zwei Spielzeiten bei seinem Heimatverein erfolgte der Wechsel zu Preußen Münster. Zwischenzeitlich war Holt sogar vereinslos, ehe er für die zweite Mannschaft der Kieler "Störche" kickte und in diesem Sommer zum TSV Schilksee wechselte. Beim Fünftligisten kommt der offensive Mittelfeldmann, der für Meppen insgesamt 121 Partien bestritt, nur sporadisch zum Einsatz (vier Spiele).

Benjamin Gommert: Torhüter Benjamin Gommert, der in den vergangenen sechs Jahren 189 Mal zwischen den Pfosten des SVM stand, entschied sich trotz des Drittliga-Aufstiegs für die Rückkehr in seine Heimat Lübeck. Auch in der Regionalliga Nord etablierte er sich der 32-Jährige Schlussmann als Stammtorwart und bestritt in der laufenden Spielzeit alle 16 Begegnungen über die volle Distanz.

[box type="info" size="large"]Kreuzbandriss stoppt Born, Alawie beweist Torjägerinstinkt[/box]

Mirco Born: Mit Mirco Born verließ Meppen im Sommer ein weiterer Leistungsträger und ein hoffnungsvolles Talent: Der 23-Jährige, der seine fußballerischen Anfänge beim SVM nahe seiner Heimat Haren machte und anschließend in den Niederlanden bei Twente Enschede ausgebildet wurde, wechselte zu Saisonbeginn zum Zweitligisten Sandhausen. Allerdings setzte ihn ein in der Vorbereitungszeit erlittener Kreuzbandriss außer Gefecht. Beim SVS hoffen die Verantwortlichen, dass der linke Flügelstürmer, der in den zwei Jahren zuvor mit 16 Toren und 25 Vorlagen in 60 Spielen für dem SVM auf sich aufmerksam gemacht hatte, in der Rückrunde wieder ins Training einsteigen kann.

Muhamad Alawie: Muhamad Alawie blickt zwar nur auf eine Saison im Trikot des SV Meppen zurück, aber auf eine erfolgreiche: Der Mittelstürmer, der in der Saison 2015/16 in 33 Begegnungen 17 Mal das Leder im gegnerischen Tor unterbrachte und sechs Treffer vorbereitete, stellt nach wie vor seine Torjägerqualitäten unter Beweis. In der vergangenen Saison wurde er mit 22 Toren für Eintracht Trier Torschützenkönig der Regionalliga Südwest. Seit dieser Spielzeit schnürt der 29-Jährige seine Fußballschuhe für die Zweitvertretung des FC Schalke 04. In der Oberliga netzte Alawie in 13 Spielen bereits fünfmal ein.

Jan-Christian Meier: Defensivspieler Jan-Christian Meier, der zwischen 2011 und 2014 für den SVM seine Fußballschuhe schnürte und 96 Mal für die Emsländer auflief, zog es nach seinem Wechsel zu Germania Halberstadt 2014 ein Jahr später in die Oberliga Niedersachsen. In der vergangenen Saison stand der Innenverteidiger bei Lupo-Martini Wolfsburg unter Vertrag, ehe er sich in diesem Sommer Liga-Konkurrent Arminia Hannover anschloss, für den er in der laufenden Spielzeit neunmal auf dem Rasen stand.

[box type="info" size="large"]Wigger beendet Karriere, Wessels in der Kreisliga[/box]

Johan Wigger: Eine echte Vereinsikone ist der Niederländer Johan Wigger.  Der defensive Mittelfeldspieler war zwischen 2006 und 2016 für die Meppener aktiv und bestritt insgesamt 261 Partien für den SVM (37 Tore, 12 Vorlagen). Im Sommer letzten Jahres wechselte der heute 32-Jährige in seine Heimat. Beim Drittligisten HHC Hardenberg ließ Wigger seine Karriere ausklingen, ehe er seine Fußballschuhe dieses Jahr an den Nagel hängte.

René Wessels: Mit René Wessels ging 2013 ein weiterer Akteur aus dem Nachbarland von Bord des SVM. Für den Angreifer war es bereits das zweite Engagement im Emsland, nachdem der heute 32-Jährige schon zwischen 2006 und 2009 für Meppen auf Torejagd ging. Insgesamt gelangen dem Linksaußen in 152 Spielen im blau-weißen Dress 44 Tore und neun Vorlagen. Nach je zwei Jahren beim SV Lippstadt und SC Roland heuerte der Niederländer in diesem Sommer beim Kreisligisten SV Westfalen Liesborn an.

   
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