SV Meppen und VfL Osnabrück arbeiten Vorfälle bei Derby auf

Nachdem es rund um das Derby zwischen dem SV Meppen und dem VfL Osnabrück am 12. November zu mehreren Vorfällen gekommen war, haben sich nun beide Vereine, Netzwerkpartner und Vertreter der Fanarbeit in Meppen zur Nachbesprechung getroffen, um die Ereignisse aufzuarbeiten.

Körperliche Auseinandersetzungen

"Alle Beteiligten waren sich einig, dass es im Zusammenhang mit dem Derby Vorkommnisse gegeben hat, die so nicht akzeptiert werden können und eine weitere Aufarbeitung notwendig machen", ließen beide Klubs in einer gemeinsamen Pressemitteilung verlauten. Insbesondere im Hinblick auf die Organisation der An- und Abreise der Fans seien die aktuellen Rahmenbedingungen und Abläufe nochmals auf ihre Effizienz hin überprüft worden, "um Gefahrensituationen für die Fans und auch die Allgemeinheit ausschließen zu können".

Neben der Tatsache, dass in beiden Blöcken Pyrotechnik abgebrannt wurde und mehrere SVM-Fans nach dem Spiel in den Innenraum kletterten, war es bei der Abreise der Fans zu Probleme gekommen. So reichte die Kapazität der Züge nicht aus, um rund 2.000 Personen das Mitreisen zu ermöglichen. Auch dadurch sei es zu Beeinträchtigungen von Bahnreisenden gekommen, die jenseits des Fußballspiels unterwegs waren.

"Zudem kam es am Bahnhof in Meppen zu Konfrontationen und teils körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Fans und einer von der Polizei eingesetzten Einheit, wo auch Mitarbeitende des Fanprojekts Osnabrück betroffen waren", heißt es. Auch hier sei eine weitere Aufarbeitung erforderlich. Außerdem wurde das Verhalten einzelner Fangruppen in den Tagen vor dem Spiel und am Morgen des Spieltags besprochen, wo es unter anderem zu Sachbeschädigungen in der Stadt Meppen gekommen ist. Die polizeilichen Ermittlungen zu den Gesamtereignissen sind noch nicht abgeschlossen.

Kein Schwarzer Peter

In einem gemeinsamen Statement erklären Ronald Maul, Geschäftsführer des SV Meppen, und Dr. Michael Welling, Geschäftsführer des VfL Osnabrück: "Es geht nicht darum, einer beteiligten Partie den sogenannten Schwarzen Peter zuzuschieben. Gleichwohl gehören Dinge, die nicht so gelaufen sind, wie sie hätten laufen sollen, deutlich und transparent angesprochen. Das gilt in alle Richtungen. Dies geschah am Dienstag unter Beteiligung aller relevanten Netzwerkpartner. Im Resultat haben wir uns auch direkt auf prozessuale Veränderungen verständigt, um zukünftige Spiele in Meppen oder Osnabrück noch besser zu organisieren. Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten ein sicheres Spieltags- und Stadionerlebnis für alle gewährleisten."

   
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