SV Meppen feiert krönenden Heimspielabschluss

7.115 Zuschauer strömten am Samstag in die Hänsch-Arena in Meppen und sahen einen 3:0 Heimerfolg ihrer Mannschaft gegen Rot-Weiß Erfurt. Der SVM bestätigte damit seine außergewöhnliche Saison.

Abschiedsspiel für Robben

Auf dem Spielberichtsbogen fanden sich vor dem Spiel einige Meppener Namen, die in dieser Saison nicht so häufig zu lesen waren. So ermöglichte Trainer Christian Neidhart Jens Robben nach insgesamt über 16 Jahren sein Abschiedsspiel vor heimischer Kulisse. "Wir haben kunterbunt gewechselt, da ich den Spielern die uns verlassen werden, die Möglichkeit eines fantastischen Abschieds geben wollte", begründete Neidhart auf der anschließenden Pressekonferenz seine Entscheidung. Dies führte bei sommerlichen Temperaturen jedoch zu einem schwachen Start in die Partie. "Erfurt war anfangs gut im Spiel und traf sogar den Pfosten", so der Meppener Coach. Was jedoch in der 26. Minute passierte, war ein Sinnbild dieser Meppener Saison. Dank eines "überragenden" Konters ging die Heimmannschaft durch Nico Granatowski in Führung. Diese sollten sie nicht mehr hergeben.

Sonderlob für Tankulic

Im zweiten Spielabschnitt machten die Hausherren in Person von Luka Tankulic den Deckel auf die Partie. Mit nunmehr fünf Treffern seit dem 33. Spieltag beweist der Angreifer zum Saisonende seine Torgefahr. "Luka hat mit diesen zwei Toren an seine starken Leistungen angeknüpft. Es ist wichtig, dass auch andere Spieler Treffer erzielen können, damit wir nicht so abhängig von Benni Girth sind", lobte der SVM-Trainer seinen Doppeltorschützen. Mit 58 Punkten steht der Aufsteiger auf Rang 7 und kann mit etwas Glück am letzten Spieltag in Bremen bis auf Rang 5 klettern. "Wir freuen uns auf 2.000 Fans, die uns nach Bremen begleiten werden. Mit einem Sieg im letzten Spiel möchten wir positiv in die Pause gehen", gab Neidhart die Zielstellung für das letzte Saisonspiel vor. Es wäre ein weiteres Ausrufezeichen der Niedersachsen.

   
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