SVM beantragte Spielverlegung: Wohl Veto vom FCM

Aufgrund zahlreicher Ausfälle wollte der SV Meppen das Auswärtsspiel in Magdeburg am Samstag verlegen lassen und stellte dafür beim DFB einen entsprechenden Antrag, allerdings soll der FCM sein Veto eingelegt haben.

"Ein Stückweit auch nicht fair"

Acht Corona-Fälle, zwei rot-gesperrte Spieler und vier verletzte Akteure: Die Personaldecke des SV Meppen ist derzeit arg dezimiert. Aus diesem Grund hatten die Emsländer am Mittwoch beim DFB um Verlegung der Auswärtspartie in Magdeburg (Samstag, 14 Uhr) gebeten, wie Pressesprecher Thomas Kemper gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" berichtet. Kemper zufolge habe es vom DFB auch "im Prinzip grünes Licht" gegeben, weil am nächsten Wochenende "im Prinzip" spielfrei sei.

Fakt sei aber, "dass Magdeburg dem nicht zugestimmt hat" und "nicht bereit" gewesen sei, die Partie "um eine Woche" zu verschieben, was aus Sicht des SVM "ohne großen Aufwand möglich gewesen" wäre. "Das ist dann ein Stückweit auch nicht fair", so Meppens Pressesprecher. Auf Anfrage von liga3-online.de konnte der 1. FC Magdeburg die Aussagen Kempers nicht bestätigten.

Beide Teams im Pokal gefordert

Ein Grund, warum der FCM offenbar ein Veto eingelegt hat, dürfte die Tatsache sein, dass die Elbestädter am 25. März (Freitag) bereits im Landespokal gefordert sind. Wäre die Partie gegen Meppen also auf den 26. März (Samstag) verlegt worden, hätte Magdeburg keine Zeit zur Regeneration gehabt. Kurios: Der SVM ist ebenfalls in der Länderspielpause im Pokal gefordert – sogar direkt am 26. März.

Hinzukommt, dass die vom DFB festgelegte Mindestgrenze von 16 Spielern beim SV Meppen derzeit noch nicht unterschritten ist – zumal "sporttypische Sachverhalte" wie Sperren und Verletzungen ohnehin nicht mitgezählt werden. Kemper zufolge habe der SVM derzeit exakt 16 Akteure zur Verfügung – und damit nochmal zwei weniger als am Montag gegen Duisburg, nachdem Florian Egerer und René Guder Rot gesehen hatten und nun für zwei beziehungsweise drei Spiele gesperrt wurden.

Zuletzt keine weiteren Corona-Fälle

Auch die verletzten Erik Domaschke (Syndesmosebandriss), Thilo Leugers (Reha nach Kreuzbandriss), Willi Evseev (Achillessehnenriss) und Jeroen Al-Hazaimeh (Bänderriss im Sprunggelenk) werden vom DFB wie erwähnt nicht mitgezählt, sind aber dennoch nicht einsatzbereit. Sollten in den nächsten Tagen weitere Corona-Fälle hinzukommen und der SVM in der DFB-Zählung unter die Mindestmarke von 16 Spielern rutschen, würde die Partie doch noch verlegt werden. Die Testreihen der letzten Tage waren jedoch alle negativ, sodass die Partie nach aktuellem Stand wie geplant am Samstag stattfinden wird.

   
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