SV Elversberg steht vor Rückkehr in die Kaiserlinde

Vier "Heimspiele" stehen für Aufsteiger SV Elversberg bisher zu Buche. Doch da das heimische Stadion in den letzten Wochen drittliga-tauglich umgebaut worden ist, trägt die SVE seine Heimpartien seit dem Saisonstart im Ludwigsparkstadion des 1. FC Saarbrücken aus. Nun sind die Bauarbeiten in der Elversberger Kaiserlinde fast vollständig abgeschlossen und die Rückkehr der Saarländer in ihr eigenes Stadion steht unmittelbar bevor. Ob die Schwarz-Weißen bereits in einer Woche gegen den SV Wehen Wiesbaden wieder in der Kaiserlinde spielen können, oder erst beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg zwei Wochen später, steht aber noch nicht fest.

"Großen Auflagen des DFB" bereits erfüllt

"Die Wahrscheinlichkeit, dass wir es schaffen, die Auflagen bis zum Wochenende zu erfüllen, liegt bei 50:50. Wir versuchen alles, um das Unmögliche möglich zu machen", erklärt SVE-Präsident Dominik Holzer in der "Saarbrücker Zeitung". Damit der Aufsteiger in das eigene Stadion zurückkehren kann, müssen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie Feuerwehr, Polizei und Bauaufsicht noch grünes Licht geben. Wie Holzer gegenüber der Zeitung erklärt, habe man die "großen Auflagen des DFB" bereits erfüllt. Dazu gehört unter anderem eine Stadionkapazität von 10.000 Plätzen, von denen mindestens 2.000 als überdachte Sitzplätze vorgesehen sein müssen. Im neuen Stadion sind 2.900 Sitzplätze, darunter 1.000  Business-Plätze, installiert. In den kommenden Tagen werde man nun alles daran setzen, auch die letzten Auflagen, etwa das Anbringen von Zäunen und die Installation von Toiletten, zu erfüllen. Das Ausweichen in das Ludwigsparkstadion kostet die SVE pro Spiel übrigens 5.000 Euro. Das Geld wird an die Stadt Saarbrücken als Eigentümer des Stadions bezahlt.

Ehrgeizige Ausbaupläne

In den kommenden vier Jahren soll das Stadion zweitliga-tauglich ausgebaut werden. Geht es nach Präsident Dominik Holzer, wird das Stadion nach dem letzten Ausbauschritt 15.000 Plätze fassen. Davon 10.000 Stehplätze, 5.000 Sitzplätze (darunter Business- Sitzplätze). "Man braucht Business-Sitzplätze, ein enges Stadion, muss Event-Charakter bieten und den Stadionbesuch zum Familien-Erlebnis machen – all diese Dinge sind mit Blick auf die Wertschöpfung wichtig, um ein Stadion als Geldquelle nutzen zu können", erklärt er gegenüber der "SZ". Der Ausbau soll insgesamt acht Millionen Euro kosten. Die SVE will nahezu alle Kosten selbst tragen.

 

FOTO: SV Elversberg

   
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