Darmstadt 98: Im letzten Heimspiel dreifach punkten

24 Punkte hat der SV Darmstadt 98 in der Hinrunde gesammelt – eine mehr als respektable Ausbeute für den Aufsteiger, der dabei sogar leicht hätte noch besser platziert sein können, hätte man nicht zahlreiche Punkte in den Schlussminuten liegengelassen. Im letzten Heimspiel des Jahres haben die Lilien am Sonntag den VfR Aalen zu Gast, der vor der Saison auf einen Platz unter den ersten drei geschielt hatte.

Nur ein Punkt fehlt auf Rang drei

„Der VfR Aalen gehört zu den auswärtsstärksten Mannschaften der Liga“ zeigt Liliencoach Kosta Runjaic Respekt vor der Truppe von der Ostalb, eine jener Mannschaften, gegen die der SV Darmstadt 98 in den Schlussminuten Punkte vergab. Marco Calamita hatte im Hinspiel in der Scholz-Arena kurz vor dem Ende den 1:1-Ausgleich erzielt. Aktuell auf Rang acht platziert haben die Aalener trotz alledem nur einen Punkt Rückstand auf die Aufstiegsränge und könnten mit einem Erfolg in Darmstadt gar auf den Relegationsplatz vorrücken – Patzer der Konkurrenz vorausgesetzt.

"Wollen in Darmstadt etwas mitnehmen"

Die Stimmung beim VfR ist gut, verlängerte man unter der Woche unter anderem den Vertrag von Trainer Ralf Hasenhüttl bis ins Jahr 2014 hinein. "Wir ziehen an einem Strang. Das ist für mich eine der Voraussetzungen für sportlichen Erfolg" erklärte Markus Schupp, ehemaliger Bayern-Profi und aktuell Sportmanager bei den Ostwürttembergern. Ein Erfolg beim Aufsteiger aus Darmstadt brächte den VfR Aalen am Jahresende in eine hervorragende Position, um in der Rückrunde noch einmal voll anzugreifen. „Auch in Darmstadt  wollen wir etwas mitnehmen", so Hasenhüttl.

"Lilien" sechs Partien in Folge ungeschlagen

Auch die „Lilien“ streben im heimischen Stadion am Böllenfalltor wieder drei Punkte an. Nach zuletzt sechs Partien ohne Niederlage ist das Selbstvertrauen bei den Hessen groß. Der Aufsteiger hat es relativ schnell verstanden, sich dem hohen Niveau der Liga anzupassen. Nicht zuletzt drei Heimsiege in Folge lassen die Fans auch gegen die aufstiegsambitionierten Aalener auf drei Punkte hoffen. „Wir sind eine der stärksten Heimmannschaften. Es wird ein spannendes und interessantes Spiel“, so Runjaic am Donnerstag.

Personalprobleme beim Aufsteiger

Allerdings haben die „Lilien“ mit großen personellen Sorgen zu kämpfen. Neben dem noch rotgesperrten Abwehrchef Cem Islamoglu fehlen Runjaic unter anderem Christian Beisel (Rückenprobleme), Jonas Grueter, Matthias Heckenberger (Schlüsselbeinbruch) sowie Preston Zimmerman und Julian Ratei (beide Grippe). Wieder ins Team rückt dafür Mittelfeldmotor Uwe Hesse, der seine Sperre nach seinem Platzverweis in Babelsberg abgesessen hat. Mit einem Sieg könnte sich der SV 98 weiter von den Abstiegsrängen absetzen und sogar einen verschmitzten Blick in höhere Tabellenregionen wagen.

FOTO: www.o-m-d.org

   
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