Stuttgarter Kickers schreiben rote Zahlen

Die Stuttgarter Kickers haben am Montag ihre diesjährige Mitgliederversammlung abgehalten. Präsidiumsmitglied Hans-Joachim Zumsande musste den anwesenden dabei mitteilen, dass der Verein mit das Geschäftsjahr mit einem Minus von 317.000 Euro abgeschlossen hat. Diese Entwicklung sei darauf zurückzuführen, dass der Verein sowohl einen Trainer entlassen, als auch einige zusätzliche Spieler verpflichten musste und somit das Budget der Saison überschritten wurde. Um das Defizit auszugleichen ist es von Nöten, über Mitgliedsbeiträge und Spieleinnahmen wieder mehr Geld einzunehmen und das negative Saldo des Vereins so wieder auszugleichen.

Umstände unglücklich

Trotz der Tatsache, dass einige länger verletzte Spieler mittlerweile von den Versicherungen mitgetragen werden, kam es im letzten Jahr zu einigen mehr oder weniger erwartbaren Einschnitten. Der doppelte Trainerwechsel zu Gerd Dais und Massimo Morales war für die Geschäfte nicht förderlich. Die erneute Trennung von Morales sei zusätzlich eine Belastung gewesen, und der Zweijahresvertrag des Trainers sei verfrüht abgeschlossen worden. Um den Zuschauerzuspruch wieder zu steigern seien, im Zuge der neuen Homepage, auch mindestens 25 Ankündigungsplakate zu den nächsten Spielen aufgestellt worden. Ansonsten lief die Veranstaltung, bei der die gesamte Mannschaft beiwohnte, ordentlich und ohne Zwischenfälle ab. Von der Führung und der Qualität der Mannschaft sei man überzeugt und der Klassenerhalt müsse das erklärte Ziel sein. Ein Abstieg würde die Kickers weitaus mehr kosten, als "nur" eine Drittelmillion Euro.

FOTO: Flavia Heidenheim

   
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