Strafentabelle 2011/2012: Preußen Münster vor Kickers Offenbach

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Die Strafentabelle der Saison 2011/2012 (Update Juni 2012) gibt Aufschluss darüber, wie viel Geld die einzelnen Vereine der 3. Liga für verschiedene Vergehen – wie zum Beispiel das Zünden von Pyrotechnik oder der Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld – zahlen mussten. Mit einem Betrag von 30.000 Euro liegt Aufsteiger Preußen Münster mit deutlichem Vorsprung auf den ersten Platz. Grund für diesen hohen Betrag ist das Derby beim VfL Osnabrück am 10. September 2011. Damals verletzte ein Feuerwerkskörper, der von einem mittlerweile verurteilen Preußen-Fan in den ehemaligen Spielertunnel der Osnatel-Arena geworfen worden ist, 24 Menschen.

133.750 Euro Strafe für insgesamt 42 Vergehen

Münster musste daraufhin 7.000 Euro Strafe zahlen und zudem zwei Mal auswärts ohne seine eigenen Fans antreten, was jeweils eine Ausfällentschädigung von 9.000 Euro nach sich gezogen hat. Auf Rang zwei folgen die Kickers aus Offenbach. Der größte Anteil der insgesamt 16.800 Euro Strafe fällt dabei auf das Werfen von Gegenständen auf einen Schiedsrichter beim Spiel gegen den Chemnitzer FC am 28. Januar 2012 zurück, das danach für zehn Minuten unterbrochen werden musste (8.000 Euro). Insgesamt gesehen mussten allen Vereine 106.250 Euro zahlen. Nur fünf Vereine blieben komplett ohne Strafe.

 

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Quelle der Daten: www.dfb.de – Sportgerichtsbarkeit (Stand: 26. Juni 2012)

1) 2-mal auswärts ohne Fans (inkl. Ausfallentschädiung von jeweils 9.000 Euro)

2) zusätzlich 8.000 Euro für Sportdirektor Oliver Kreuzer

3) 2-mal auswärts ohne Fans // 1 Geisterspiel


FOTO: Flohre Fotografie

 

   

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