Steven Ruprecht wechselt von Wiesbaden zu Fortuna Köln

Neue Herausforderung für Steven Ruprecht: Am Mittwoch hat der 31-jährige Innenverteidiger seinen Vertrag beim SV Wehen Wiesbaden aufgelöst und bei Fortuna Köln unterschrieben. Damit reagieren die Südstädter auf den Abgang von Christoph Menz.

In Wiesbaden nicht mehr gefragt

Seit November 2015 war Ruprecht für den SVWW aktiv, bestritt insgesamt 76 Pflichtspiele, gehörte in dieser Saison bislang jedoch nicht zum Kader. Während die Dienste des 31-Jährigen in Wiesbaden nicht mehr gefragt waren, freut sich Fortuna-Coach Uwe Koschinat über eine weitere Alternative im Abwehrzentrum. "Wir konnten Steven lange in der 3. Liga beobachten. Er hat in Rostock und in Wiesbaden nachgewiesen, dass er ein Verteidiger ist, der über eine enorme körperliche Präsenz verfügt, der aggressiv verteidigt und der im Kopfball kaum zu schlagen ist", sagt Koschinat über den gebürtigen Berliner und lobt: "Durch seine Kopfballstärke gewinnen wir auch offensiv noch einmal Qualität, denn Steven will Tore erzielen. Zudem verfügt er über einen guten linken Fuß für den Spielaufbau."

Erfahrung von 200 Drittliga-Spielen

Ruprecht sei ein Typ, "der vorne weg marschieren und Verantwortung übernehmen will." Nach dem Abgang von Christoph Menz "ist Steven für uns die Idealbesetzung. Er kommt nicht aus einer Verletzung, sondern kann direkt loslegen", ergänzt Koschinat. Insgesamt blickt Ruprecht auf genau 200 Drittliga-Spiele zurück, in denen er 24 Tore erzielte und drei weitere vorbereitete. Bei der Fortuna ist der 31-Jährige nach Moritz Hartmann, Benjamin Pintol, Michael Eberwein, Sebastian Schiek, Alem Koljic, Nikolai Rehnen und Kwame Yeboah der achte Neuzugang für die laufende Saison.

   
  • baender

    Zitat: " Er hat in Rostock und in Wiesbaden nachgewiesen, dass er ein
    Verteidiger ist, der über eine enorme körperliche Präsenz verfügt, der
    aggressiv verteidigt"

    In Rostock hat es zu seiner Zeit gelbe Karten und Elfmeter sowie Gegentore (55 + 68) gehagelt, dass es kracht.

  • Phillip

    Vom Stammspieler zum Tribünengast. Na wenn da mal nicht was banales vorgefallen war. Für Köln natürlich ein super Transfer.

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