Steffen und Stamm als Schultz-Nachfolger bei St. Pauli gehandelt

Verliert Herbstmeister SV Elversberg seinen Erfolgscoach und Aufstiegstrainer? Laut "transfermarkt.de" soll der 53-Jährige zu den Kandidaten auf die Nachfolge von Timo Schultz beim FC St. Pauli gehören. Auch Freiburgs Thomas Stamm wird gehandelt.

Steffens Märchen mit der SVE

Völlig überraschend hatte sich der FC St. Pauli am Dienstagvormittag von Cheftrainer Timo Schultz getrennt und das Aus des 45-Jährigen vor allem mit der schwachen Bilanz in diesem Kalenderjahr begründet (nur acht Siege in 33 Spielen). Wer seine Nachfolge antreten wird, soll "bis Januar geklärt sein", teilte der Zweitligist mit. Ein Kandidat ist offenbar Horst Steffen von der SV Elversberg. Mit den Saarländern grüßt der 53-Jährige derzeit von der Tabellenspitze und hat mit 41 Punkten aus 17 Spielen einen Drittliga-Rekord aufgestellt – ein wahres Märchen.

Angesichts dieser starken Bilanz kommt es nicht unerwartet, dass Steffen nun im Fokus höherklassiger Vereine steht. Sein Vertrag bei der SVE läuft nach aktuellem Stand am Saisonende aus, dennoch würde bei einem vorzeitigen Abschied im Winter eine Ablöse fällig werden. Die 2. Liga wäre für den gebürtigen Krefelder, der seit Oktober 2018 in Elversberg an der Seitenlinie steht, Neuland – zumindest als Trainer. Als Spieler absolvierte er für den MSV Duisburg und den KFC Uerdingen einst 75 Spiele im Unterhaus.

Bekommt Stamm die Freigabe?

Neben Steffen gilt auch Thomas Stamm von der U23 des SC Freiburg als Kandidat, meldet das "Abendblatt". Seit Sommer 2021 steht der 39-Jährige bei den Breisgauern an der Seitenlinie und führte den Klub in der vergangenen Saison zum souveränen Klassenerhalt (Rang 11). Momentan steht er mit dem SCF auf einem respektablen fünften Tabellenplatz. Wie lange sein Arbeitspapier in Freiburg noch läuft, ist nicht bekannt.

Allerdings ist offen, ob Stamm überhaupt die Freigabe erhalten würde – zumal er langfristig als möglicher Nachfolger von Christian Streich bei der Bundesliga-Mannschaft gilt. Bereits im vergangenen Sommer war er mit mehreren Klubs in Verbindung gebracht worden, darunter dem FC Schalke 04. Über Zweitliga-Erfahrung verfügt der 39-Jährige ebenfalls nicht. Weitere Kandidaten bei den Kiezkickern sollen Florian Kohfeldt (zuletzt VfL Wolfsburg) und Michael Wimmer (zuletzt VfB Stuttgart) sein.

   
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