Steffen ein Kandidat in Gladbach? "Derzeit keinen Kontakt"

Nach dem Rücktritt von Lucien Favre beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach werden derzeit diverse Kandidaten für die Nachfolge des Schweizers gehandelt. Einer davon soll Kickers-Trainer Horst Steffen sein. Gegenüber liga3-online.de bezog der 46-Jährige nun Stellung.

"Keinen Kontakt"

"Im Moment gibt es keinen Kontakt zwischen mir und den Verantwortlichen der Borussia“, stellt Steffen klar. Er konzentriere sich im Moment nur auf das nächste Spiel seiner Kickers gegen Dynamo Dresden am kommenden Mittwoch. Der 46-Jährige kennt sich in Mönchengladbach bestens aus: Zwischen 1991 und 1993 war er als Spieler für die Borussia aktiv, von 2010 bis 2013 trainierte er die U19. Im direkten Anschluss zog es ihn nach Stuttgart, die er innerhalb weniger Monate aus dem Tabellenkeller in den DFB-Pokal führte. Nach Platz acht in der Saison 2013/2014 spielte er in der vergangenen Saison lange um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit – derzeit belegt Steffen mit dem SVK Platz fünf.

Dass er als Drittliga-Coach laut einigen Medienberichte in Frage kommt, ehrt ihn: "Es ist schön, dass ich da genannt werde. Dies spricht dafür, dass ich mit meinem Trainerteam hier gute Arbeit leiste.“ Als gebürtiger Krefelder, der neben Gladbach auch für Duisburg und Uerdingen spielte, wäre es eine Rückkehr in seine Heimat. Auch in der letzten Saison hatte der Zweitliga-Verein Fortuna Düsseldorf schon Interesse an Steffen gezeigt.

Bundesliga wäre "eine interessante Sache"

Grundsätzlich kann Steffen sich den Sprung in die Bundesliga schon vorstellen. "Es gibt viele Trainer, die diesen Sprung schon geschafft haben. Bestes Beispiel dafür ist Victor Skripnik, der zuvor in der Regionalliga die zweite Mannschaft von Werder Bremen trainierte.“ Bei Borussia Mönchengladbach wäre der Sprung noch eine Nummer größer, denn er würde gleich einen Champions-League-Teilnehmer trainieren. "Dies wäre auf jeden Fall eine interessante Sache, aber ich fühle mich auch hier bei den Kickers sehr wohl“, bestätigt Steffen. Im Umfeld der Schwaben ist Horst Steffen sehr beliebt, da er die Mannschaft zu einem Aufstiegskandidaten geformt hat, der offensiven Fußball spielt. Wenn die Gladbacher tatsächlich ein konkretes Angebot vorlegen, würde der gebürtige Rheinländer sicher noch einmal ins Grübeln kommen: "Wenn das so wäre, würden wir sicher mal drüber reden“, betont Steffen den Konjunktiv.

Wahrscheinlicher ist aber, dass die Fohlen einen Trainer mit Erfahrung verpflichten. Neben Steffen werden in der "Bild" auch Mirko Slomka, Jos Luhukay und Thomas Schaaf gehandelt.

 

 

 

 

 

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