Stefan Krämer: "Man hat uns betrogen"

Auch zwei Tage nach dem spektakulären 3:4-Niederlage von Arminia Bielefeld bei Carl Zeiss Jena ist im Lager der Ostwestfalen noch keine Ruhe eingekehrt. Die Tatsache, dass die Hausherren drei Elfmeter zugesprochen bekamen, bringt Arminia-Trainer Stefan Krämer auf die Palme. Dem Fachmagazin "Kicker" erklärte er: "Das war die schlechteste Schiedsrichterleistung, die ich jemals gesehen habe. Das war keine faire Niederlage. Wir sind um einen Punkt betrogen worden." Mit der Niederlage am vergangenen Samstag endete die starke Serie des Zweitligaabsteigers:

"Schiedsrichter-Diskussion ist beendet!"

Nach einem schwachen Saisonstart von nur sechs Punkten aus den ersten zwölf Spielen, holte der DSC in den letzten Wochen zehn Punkte aus nur vier Spielen. Auch wenn die Enttäuschung über die Schiedsrichter-Entscheidungen groß ist: Protest dagegen will Arminia nicht einlegen. Der sportliche Leiter, Samir Arabi, erklärte gestern in einer schriftlichen Stellungnahme: "Natürlich ist die 3:4-Niederlage und die Art und Weise des letztendlichen Zustandekommens sehr ärgerlich. Vor allem aufgrund des sicherlich mehr als unglücklichen Handelfmeters kurz vor dem Abpfiff sind im Anschluss auf Arminia-Seite die Emotionen vielleicht verständlicher Weise etwas hoch gekocht. Mit einem Tag Abstand und unter Einbeziehung der Eindrücke rund um den tragischen Suizid-Versuch von Babak Rafati möchten wir von unserer Seite aus allerdings jede weitere öffentliche Diskussion über die Entscheidungen in Jena beenden."

Der 17. der Tabelle sollte das Spiel nun abhaken und sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Die Duelle gegen Babelsberg, Bremen II und Osnabrück werden Begegnungen auf Augenhöhe sein, wo sich die Arminia ihr Glück zurückerarbeiten kann.

FOTO: Marvin Wellhausen

   

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