Starke Defensive! Chemnitz siegt erstmals zwei Mal in Folge

Zwei Siege hintereinander. Klingt nach keiner großen Hürde, dennoch gelang dem Chemnitzer FC diese Miniserie am Wochenende erstmals in dieser Saison. Nach dem Auswärtssieg in Rostock blieben zudem die drei Punkte vom Heimspiel gegen Saarbrücken an der Gellertstraße. Die Chemnitzer begannen die Partie hellwach. Nach nicht einmal drei Zeigerumdrehungen lag der CFC bereits in Führung. Den Schuss von Anton Fink konnte Saarbrückens Torwart Timo Ochs noch abwehren, beim Abstauber von Ronny Garbuschewski war jedoch nichts mehr zu korrigieren. Das sechste Saisontor des Mittelfeldmanns – letztmals traf er am 1. Dezember im Heimspiel gegen den anderen saarländischen Drittligaklub, die SV Elversberg. Endergebnis damals wie heute übrigens ein 2:0 Heimsieg. Vier sieglose Heimspiele liegen zwischen diesen beiden Begegnungen.

Debüt-Tor von Scheffel bringt den Sieg

Vom stark abstiegsbedrohten FCS kam an diesem Tag nicht besonders viel. Falls doch einmal etwas in Richtung des Tores von Philipp Pentke kam, war insbesondere auf die beiden Innenverteidiger, denen Karsten Heine sein Vertrauen schenkte, verlass. Kevin Conrad und Kapitän Silvio Bankert ließen nichts anbrennen und leisteten ihren Anteil daran, dass die Null stehen blieb. Den Sieg unter Dach und Fach brachte ein Youngster. Tom Scheffel, ein gebürtiger Chemnitzer aus der CFC Jugend, zum zweiten mal hintereinander in der Startelf aufgeboten, schenkte Timo Ochs in der 80. Minute das 2:0 ein. Der Rechtsverteidiger zeigte seine Schussstärke von der Strafraumgrenze und erzielte damit seinen ersten Treffer im Profifußball.

Direkte Duelle im Abstiegskampf

Die Sachsen verschafften sich damit etwas Luft im Abstiegskampf, während eben jene für die Saarländer immer dünner wird. Am kommenden Wochenende gastiert der CFC bei den zuletzt stark aufspielenden Stuttgarter Kickers. Darauf folgt gegen den Halleschen FC ein Duell zweier DDR-Oberligisten. Neben den Stuttgartern trifft der CFC in den zehn verbleibenden Spielen auf ganze sieben Teams aus der unteren Tabellenhälfte, in einer Vielzahl an Sechs-Punkte-Spielen bleibt der Heine-Elf also die Möglichkeit, im Abstiegskampf aktiv weitere Zeichen zu setzen.

FOTO: Roman Richter

   

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