Stadt Kaiserslautern spricht Alkoholverbot für Derby aus

Mit rund 47.000 Zuschauern ist das Fritz-Walter-Stadion beim Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Saarbrücken am Sonntag ausverkauft. Damit alles friedlich bleibt, haben Polizei und Stadt mehrere Maßnahmen ergriffen. Unter anderem gilt ein Alkoholverbot.

Verbot gilt auch vor dem Stadion

Dies habe die Stadtverwaltung Kaiserslautern für das gesamte Stadion ausgesprochen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Auch vor den Toren des Fritz-Walter-Stadions wird kein Alkohol ausgeschenkt, zudem betrifft die Verbotszone Teile der Innenstadt.

Fans, die mit dem Auto anreisen, sollen derweil die Park & Ride-Möglichkeiten wahrnehmen, da die Straßen in Stadionnähe keine ausreichenden Parkplätze bieten. Genauere Informationen gibt es hier. Am Bahnhof wird die Polizei eine strikte Trennung der anreisenden Fans vornehmen und die Anhänger beider Vereine nacheinander zum Stadion begleiten. Damit soll gewährleistet werden, dass rivalisierende Fans auf dem Weg ins Stadion und zurück nicht aufeinandertreffen.

Appell an die Fans

"Wir wollen begeisterte, aber keine gewaltbereiten Stadionbesucher und orientieren unser Einschreiten am Verhalten der Fans", macht Pressesprecher Michael Hummel die Einsatzkonzeption der Polizei deutlich. "Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit einem konsequenten Einschreiten der Polizei rechnen – wir werden keine Straftaten dulden."

Die Polizei appelliert zudem an alle Stadionbesucher, auf das Mitbringen und Zünden von Feuerwerkskörpern, Leuchtkugeln, Rauchpulver, Rauchbomben oder anderer Pyrotechnik zu verzichten. Bei Verstößen drohen den Verantwortlichen Strafanzeigen sowie Stadionverbote. Mehrere hundert Polizisten werden am Sonntag im Einsatz sein. Das Stadion öffnet bereits um 11:30 Uhr.

   
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