Stadion-Umbenennung: Aalen kassiert 300.000 Euro jährlich

Der VfR Aalen erhält für die Umbenennung des Stadions, das seit Anfang Juli Ostalb-Arena heißt, Unterstützung aus der Region. Wie die "Schwäbische Post" berichtet, haben elf Firmen im Umkreis ansässige Firmen insgesamt rund 300.000 Euro für die Namensrechte bezahlt. 

Unterstützer noch unbekannt

Welche Firmen für die Namensrechte gezahlt haben, ist noch nicht klar. Noch seien nicht alle Verträge unterschrieben, sagte VfR-Präsidiumssprecher Roland Vogt der Zeitung. Erst dann werde man damit an die Öffentlichkeit gehen. Spätestens zum ersten Heimspiel der Saison gegen Halleschen FC am 29. Juli werde das der Fall sein. Landrat Klaus Pavel sagte, der Zusammenschluss sei offen für weitere Unterstützer und schon jetzt ein "Signal, dass die Wirtschaft hier zusammensteht." Rund 300.000 Euro pro Jahr erhält der VfR künftig für die Namensrechte – etwa so viel hatte auch der bisherige Namensgeber Scholz gezahlt.

Insgesamt 17 neue Sponsoren

Gewinn macht Aalen dadurch also bislang nicht, dennoch wird die Umbenennung schon jetzt als Erfolg angesehen. Zu Beginn der Saison begrüßt der VfR 17 neue Sponsoren in seinem Pool, der jetzt 202 Unterstützer umfasst. Das spült weitere 360.000 Euro in die Kassen des klammen Drittligisten. Neu ist auch der "Freundeskreis VfR Aalen", ein Zusammenschluss von 40 Unterstützern, die so sagte es Vogt, als "Botschafter" für den Verein unterwegs sein werden.

 
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