"Stadion hat gebebt": VfL will nächsten Schritt Richtung Aufstieg

Am Samstag kann der VfL Osnabrück den nächsten großen Schritt Richtung 2. Bundesliga machen – und gleichzeitig den SC Verl endgültig aus dem Aufstiegsrennen befördern. Dass es bei den Ostwestfalen aktuell nicht läuft, sieht VfL-Trainer Timo Schultz nicht als Vorteil.

Hinspiel als Warnung

Wenn der SC Verl am Samstag beim VfL Osnabrück gastiert, ist die Ausgangslage klar umrissen: "Beste und spielfreudigste Offensive gegen ein starkes Abwehrbollwerk", erklärte VfL-Trainer Timo Schultz via Vereinskanal. Für Spannung sei daher garantiert, ohnehin durch die "finale Phase der Saison. Dennoch liegt es an uns, wie viel Druck wir zulassen. Es ist schließlich ein Privileg, in so einer Situation zu sein – damit hatten wir vor der Saison nicht gerechnet."

Nach zuletzt nur zwei Siegen aus fünf Spielen ist der SC Verl in der Tabelle etwas abgerutscht. Für Schultz ist das jedoch kein Grund, sein Team in einer klaren Favoritenrolle zu sehen: "Wir haben beim 1:4 im Hinspiel erlebt, wie gut sie sein können. Sie haben viel Ballbesitz und versuchen, alles spielerisch zu lösen." Genau das könne dem VfL aber auch in die Karten spielen: "Wenn wir kompakt stehen, Bälle gewinnen und schnell umschalten, können wir gefährlich werden."

"Es hat richtig geknistert"

Für Patrick Kammerbauer wird es eine besondere Partie. Zweieinhalb Jahre lief er für Verl auf. Dass es bei seinem Ex-Klub aktuell nicht rund läuft, führt er darauf zurück, "dass sich die Gegner zunehmend besser auf sie eingestellt haben." Dennoch bleibe Verl gefährlich: "Sie ziehen ihren Plan konsequent durch." Dass es nicht zum Wiedersehen mit Timur Gayret (Kreuzbandriss) kommt, bedauert er: "Er ist ein Unterschiedsspieler – es ist schade, dass er ausfällt."

Auch die Atmosphäre könnte wieder eine wichtige Rolle spielen. "Schon gegen Cottbus hat das Stadion gebebt, es hat richtig geknistert – so etwas habe ich selten erlebt", so Kammerbauer. "Genau diese Energie brauchen wir auch am Samstag, um sie auf den Platz zu bringen." Bei einem Sieg und Niederlagen in Duisburg in Aachen (Freitag) und Cottbus in Köln (Sonntag) wäre der VfL bereits am kommenden Spieltag aufgestiegen.

   

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